Das Weltrettungsforum im Namen der Wahrheit und des göttlichen Lichts

27.10.2018

Die wahre Ursache für alles Leid und Elend in dieser Welt aus christlicher Sicht

Als Christ habe ich natürlich den Heiligen Geist, sodass ich im Gegensatz zu den vielen anderen Ungläubigen den absoluten Durchblick habe, warum es in der gesamten Welt so katastrophal schlimm zugeht, Gott den Menschen ihre Sünden nicht richtig vergeben kann oder will.

Da braucht man sich dieses angebliche 'Opfer' Christi nur mal genauer anschauen. Jesus Christus hatte sein Kreuz noch nicht mal ganz allein aus eigener Kraft zur Kreuzigungsstätte Golgatha getragen, der Jüngling von Kyrene half ihm dabei.

Somit ist das Opfer schon mal nicht ganz vollkommen gewesen. Sportler werden schließlich auch disqualifiziert, wenn sie betrügen. Und auch sonst stelle ich mir als Christ ein großes vollkommenes Opfer schon etwas anders vor.

Was waren das einst überhaupt für Weichlinge, diese römischen Kriegsknechte, dass sie dann Jesus schon am Tag der Kreuzigung wieder vom Kreuz abgenommen hatten? Und wieso brachen sie ihm die Beine nicht?

Weil Jesus angeblich schon tot gewesen wäre. Na und? Was aber, wenn er doch noch nicht richtig tot war, also klinisch tot? Wäre es da nicht am sichersten gewesen, auch auf die Gefahr hin, dass er schon tot gewesen wäre, ihm trotzdem die Beine zu brechen?

Auch auf das Risiko hin, dass es dann Leichenschändung gewesen wäre? Mann! Es ging doch schließlich um die Erlösung der gesamten Welt und der gesamten Menschheit von den Sünden.

Was wäre unter diesem Aspekt eine etwaige Leichenschändung überhaupt für ein 'Problem' gewesen? Verdammt!

Ich glaube, mein Blutdruck steigt schon wieder. Hätte man in Anbetracht dessen von Seiten der römischen Kriegsknechte nicht insgesamt viel brutaler und härter agieren müssen?

Hätte man Jesus nicht viel kräftiger und härter ins Gesicht schlagen müssen mit aller grausamen Unbarmherzigkeit; um so ganz sicher zu gehen, dass Gott im Himmel dann auch wirklich zufrieden sein kann mit dem Opfer seines Sohnes?



Und jetzt haben wir den Salat, dass Gott den Menschen ihre Sünden immer noch nicht richtig vergeben kann, weil damals das Opfer Jesu anscheinend nicht groß und umfassend genug war; das Leid und Elend nicht schlimm genug war, das die römischen Kriegsknechte Jesus angetan hatten.

Wenn man dies alles in den Evangelien so liest, dass die Kreuzigung Jesu leider doch nicht so brutal und gewalttätig war, wie man es sich wünschen würde als auf ein möglichst großes Opfer angewiesener Sünder; nimmt man in der Kirche schon mit einem ziemlich mulmigen Gefühl am Heiligen Abendmahl des Lammes teil.

Da wundert man sich auch nicht, wenn das Christentum weltweit allmählich immer mehr abnimmt, anstatt an würdevoller Größe zuzunehmen, wie es eigentlich sein sollte mit einem wahren Werk des allmächtigen Gottes; und die Sünde immer größer wird in der gesamten Welt, weil es an göttlicher Vergebung mangelt.

Wer das noch nicht begriffen hat, weil er es nicht begreifen kann oder will; schickt ihn zu mir, damit ich ihm als Christ was erzähle! Nämlich die ganze Wahrheit, warum die Sünde mangels göttlicher Vergebung immer noch in dieser Welt ihr Unwesen treibt. Aber jetzt hat mir mein Pfleger zugerufen, dass endlich Abendbrotzeit ist. Tschüss!

Warum Theologen am Sühnetod Jesu zweifeln • www.welt.de

An dieser Stelle muss ich leider schreiben, dass Folgendes überaus traurig ist. Was ist aber in dieser schrecklichen Welt schon nicht traurig? Es geht um Gott als Opfer, der leider nach wie vor immer noch vom sogenannten (angeblichen) 'Christentum' sehr verleumdet wird.

Diese Satanisten behaupten allen Ernstes, dass der Herrgott seinem eingeborenen sündlosen Sohn Jesus Christus die Bezahlung für die Sünden der gesamten Welt beziehungsweise der gesamten Menschheit auferlegt hätte durch ein zu erbringendes großes Opfer.

An dieser schlimmen Blasphemie leidet Gott sehr, dass Er angeblich solch ein ungerechter verbrecherischer Gott wäre. Wir alle sind aufgefordert, dieses Verbrechen gegen Gott umgehend zu beseitigen und dass Hass gegen Gott als religiöser Inhalt verboten sein sollte.

Ach, es ist alles so traurig, dass es glaube ich völlig unpassend wäre, wie gewohnt noch einige Musikvideos am Schluss zu verlinken; sodass ich dachte, dass ich nur folgendes schlimme Video vom Ende der Erlösungsperiode verlinken werde:


Zufällig habe ich eben auf 3sat das Konzert von Paul Simon (ehemals Simon & Garfunkel) gesehen, wo dieser Interpret zwei traurige Lieder sang. In der Annahme, dass es kein Zufall, sondern göttliche Fügung ist; scheint es der Wille Gottes zu sein, dass ich mit diesen zwei Liedern diesen Bericht beende:



Schon bevor ich das neuapostolische Gotteshaus betrete, erinnert mich das unübersehbare Kreuz über der Eingangstür, dass einst das Lamm Gottes Jesus Christus für meine Sünden und somit für mich am Kreuz gestorben war.

Und mit eben dieser Grundeinstellung betrete ich dann das Haus des Herrn, indem in meinem Herzen der Ruf erschallt: "Jesus ans Kreuz mit Dir!" oder so ungefähr …

Denn als neuapostolisches Gotteskind habe ich schließlich das in den heiligen Evangelien verbriefte Recht, dass Jesus einst mit seinem Kreuzestod verhinderte, dass ich wegen meiner Sünden ewiglich in der Hölle schmoren muss.

Und wenn ich damals zur Zeit Jesu schon gelebt hätte, hätte ich Jesus nicht nur an die Pharisäer und Schriftgelehrten verraten, sondern am besten auch gleich an Pilatus und seine Kriegsknechte.

Ich hätte mich bei dieser Gelegenheit auch gleich freiwillig gemeldet, bei der Kreuzigung Jesu mitzuhelfen. Das wäre mir ein Vergnügen gewesen, Jesus eigenhändig in die Fresse zu schlagen im Werke des Herrn.

Schließlich ging es um die Errettung und Erlösung der gesamten Menschheit von ihren Sünden. Da hätte ich mir das bestimmt nicht zwei mal sagen lassen, auch entsprechend brutal zuzuschlagen mit aller mir zur Verfügung stehenden Härte und Brutalität.

Jeden Tag nach dem zu Bett gehen sowie am anderen Tag vor dem Aufstehen grüble ich darüber nach, wie man einst Jesus noch brutaler hätte foltern können; damit so das Opfer Jesu noch größer gewesen wäre und Gott dann den Menschen noch mehr Erlösung hätte bringen können.

Als Empfänger des Heiligen Geistes danke ich jeden Tag auf Knien meinem Gott, dass er seine Apostel auch zu mir gesandt hat, dass sie mir dies alles gelehrt haben; sodass ich also wirklich Bescheid weiß, was Sache ist im neuapostolischen Christentum.

Und endlich ist hier in dieser psychiatrischen Anstalt wieder Abendbrotzeit. Nur gut, dass ich zuvor noch schnell klären konnte, wem und auf welch brutale Weise wir Menschen unsere Erlösung von den Sünden zu verdanken haben.

Danke lieber Pilatus und ihr lieben römischen Kriegsknechte, dass Ihr einst das große Opfer erbracht habt, einen offensichtlich völlig unschuldigen Menschen zu kreuzigen! Dies wird Euch damals bestimmt nicht leicht gefallen sein, dies alles so im Werke des Herrn zu tun.

Wenn ich gestern nicht zufällig folgendes optisch sehr verstörende Musikvideo gefunden hätte, hätte ich jetzt nicht zu diesem was geschrieben. Insgesamt betrachtet stellt es sich dann vor allem am Schluss als äußerst irrsinnig heraus:


Genauso stellt sich aber auch das irrsinnige und verstörende Kirchendogma vom (angeblichen) 'Opferlamm' Jesus Christus als das heraus, als wenn einst der Sohn Gottes Jesus Christus (nur) eine Art 'Schlachttier' gewesen wäre.

Es ist einfach nur absoluter verstörender Unsinn, der beispielsweise auch Kinder dazu verführt, nach dem 'Gottesdienst' zu Hause ihre Katze zu kreuzigen oder ihren Hund, weil sie es zuvor in der Kirche so gelernt haben, dass man Jesus unbedingt kreuzigen müsse, damit so die Welt errettet wird.

Da ist doch sogar jedes scheinbar realitätsferne Märchen wahrhaftiger, als diese dogmatische Ausgeburt offensichtlich schwer kranker geistig und geistlich sehr gestörter Menschen; die sich dann in ihrem Wahn auch noch wähnen, ein Diener im Werk Gottes zu sein.

Stattdessen brauchen wir Kirchen, die wieder voll aufgehen in göttlicher Wahrhaftigkeit, anstatt absolutem dogmatischen Irrsinn. Und dies gelingt nur, wenn Kirchentheologen die Bibel zur Hand nehmen und dann völlig unvoreingenommen noch mal ganz von vorn beginnen, die Bibel zu interpretieren.

Die Frage, warum Gott es den Menschen (und Tieren) überhaupt ermöglicht, zu sündigen, stellt sich bei genauerer Betrachtung als die eigentliche Frage des Sinns (oder Unsinns) des Lebens heraus.

Leid und Elend sind, falls überhaupt, eigentlich nur in der Niedrigkeit beziehungsweise der Trennung von Gott möglich.

Anstatt sich also abzumühen, vor Gott ein frommes und sündloses Leben zu fristen; könnte man doch einfach Gott darum bitten, dafür zu sorgen, dass man gar nicht mehr sündigen kann.

Das Paradies wäre doch dann ewiglich unseres; ohne dass man sich in Zukunft irgendwie abmühen müsste, Sünde und Gottlosigkeit zu meiden. Man verschlösse dann von draußen die Hölle und wirft dann den Schlüssel weg oder vernichtet diesen sogar.

Für alle Ewigkeit wäre man dann quasi ein Gefangener des göttlichen Paradieses. Für alle Ewigkeit im Paradies; weil man schließlich Gott befohlen hat, dass man keine Möglichkeit zum Sündigen mehr haben soll.

Denn, wenn man doch die Möglichkeit hätte, das Paradies wieder zu verlassen, hätte man damit ja wieder die Möglichkeit, zu sündigen.

Indem man aber Gott befahl, dass man keine Möglichkeit mehr zum Sündigen haben soll; war Gott schließlich dazu gezwungen, dafür zu sorgen, dass man das Paradies ewiglich nicht mehr verlassen kann.

Gäbe es aber doch irgendwann eine Möglichkeit, das Paradies wieder zu verlassen, hätte man ja auf diesem Weg dann doch irgendwann wieder die Möglichkeit, zu sündigen.

Wir sehen also, dass die Erfüllung der Bitte, dass man nicht mehr die Möglichkeit haben soll, zu sündigen, dass man also ewiglich diese Möglichkeit nicht mehr haben soll, praktisch bedeutet, dass man ewiglich im Paradies gefangen wäre.

Gefangenschaft ist aber wiederum mit dem göttlichen Paradies unvereinbar; weil es schließlich kein göttliches Paradies geben kann und nicht geben darf, in dem man gefangen ist. Paradies beinhaltet also immer auch die totale Freiheit.

Aus dieser höheren Sicht gesehen, genießt also jede Seele, die sich im Paradies Gottes befindet, die Freiheit, dieses Paradies auch jederzeit wieder zu verlassen, wenn sie es wünscht und hierzu das Bedürfnis verspürt.

Demnach sind also so gesehen auch Sünde, Hölle, Tod und Teufel Angelegenheiten, die zum Dasein einer Seele durchaus dazugehören können, wenn es die Seele so wählt. Genauso muss es aber auch eine Rückkehrmöglichkeit ins Paradies geben.

Denn andernfalls wäre Gott kein Gott der Liebe, sondern der ewigen Verdammnis.

Genauso, wie es die Hölle doch nur deswegen gibt, weil man andernfalls ewiglich ein Gefangener im Paradies wäre; kann man auch jederzeit wieder ins Paradies zurückkehren, weil man andernfalls ewiglich ein Gefangener der Hölle wäre.

Sekten greifen aber zur Lüge, indem sie vor einer ewigen Hölle warnen, die es so allerdings gar nicht gibt, gar nicht existieren kann; um so Menschen ihre Freiheit zu rauben.

Die Sekten sagen, dass man unbedingt dieser Sekte gehorsam sein soll, um so Gott zu dienen, weil diese Sekte angeblich das Werk Gottes wäre. Und dass andernfalls die ewige Hölle drohe, in der man für alle Ewigkeit gefangen wäre.

Nichts kann aber weiter von der Wahrheit entfernt sein, als die Behauptung, dass man einer verlogenen Sekte hörig sein müsse und ihr dienen, um zu Gott zurückzukehren. Zu Gottes Paradies kann man nur zurückkehren, indem man die Sünde meidet und fromm lebt.

Ich wollte Euch eigentlich einen Witz über die Unendlichkeit erzählen, aber der war leider zu lang … ha ha ha. Den habe ich heute irgendwo im Fernsehen gesehen als Alexas Antwort auf die Aufforderung, einen Wissenschaftswitz zu erzählen.

In Michael Endes Märchen "Die unendliche Geschichte" trifft der junge Held (Helden sind im Märchen immer jung und männlich) auf ein Fabelwesen, von dem er sich eine Auskunft erhofft.

Es antwortet, dass im Leben alles völlig egal wäre; und dass es deswegen auch keinen Grund gäbe, ihm seine Frage zu beantworten. Darauf erwidert der Held, dass es ihm ja dann auch die Auskunft erteilen könnte, wenn alles egal ist.

Diese Reaktion verblüffte das Fabelwesen; sodass es zugab, dass es dies bis vor kurzem so von dieser Seite noch gar nicht betrachtet habe und erteilte dann schließlich doch dem jungen Held die gewünschte Auskunft.

Ja, so ist das im Leben. Oftmals kann es schon ausreichen, eine Angelegenheit vielleicht mal aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten, weswegen ich auch vom Christentum zur Esoterik gewechselt bin.

Und das mit dem Paradies und der Hölle könnte man ebenfalls mal aus einer völlig anderen Perspektive betrachten; indem ich nun behaupte, dass es die Hölle so eigentlich gar nicht gibt.

Sondern in der Welt nur dieses eine göttliche Paradies existiert, das allerdings sehr groß ist.

Wo sich eine Seele allmählich immer mehr dessen Zentrum nähern kann (das eigentliche Paradies); wo man sich aber auch allmählich immer mehr dem Rand nähern kann (der Hölle).

Dass aber auch der Aufenthalt am Rande des Paradieses bei genauerer Betrachtung letztlich eigentlich genauso paradiesisch ist, wie der Aufenthalt im Zentrum des Paradieses.

Weil man am Rand des Paradieses die Lust der Sünde, des Hasses und der Unvernunft genießt; lässt einen dies wiederum den Hass der anderen Seelen um einen herum umso besser ertragen.

Wozu sollte man sich also überhaupt auf den Weg ins Zentrum des Paradieses machen, wenn es dort auch nicht angenehmer ist, weil so gesehen doch eigentlich alles egal ist?

Wenn es aber völlig egal ist, da kann man sich ja eigentlich auch auf den Weg machen; oder etwa nicht?

Wenn es also die Hölle als Ort der Strafe Gottes so gar nicht gibt, ist so gesehen die Angstmacherei der NAK und der anderen Sekten vor der Hölle eigentlich unbegründet.

Angst vor dem Rand des Paradieses muss eigentlich nur der haben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, im Zentrum des Paradies anzukommen. Denn, wo man sich was wirklich vorgenommen hat zu tun, leidet man, falls man dieses selbstgesteckte Ziel nicht erreicht.

Titelmusik von "Die unendliche Geschichte":


Trailer von der unendlichen Geschichte:


Die 4 Teile der unendlichen Geschichte:





Sonstiges zur unendlichen Geschichte:




Die Welt ist wirklich so ungerecht. So wird der Neuapostolischen Kirchensekte vorgeworfen, dass nur die Brüder Ämter bekommen können. Was kann aber die NAK dafür, dass viele Menschen jeweils halt nur als Frau geboren werden? Und dass die Jünger Jesu ausnahmslos Männer waren?

Was kann die NAK überhaupt dafür, dass Jesus einst das große Opfer des Kreuzestodes erbringen musste? Als ob die NAK schuld daran wäre, dass der Sohn Gottes einst leider nur als Opferlamm geboren wurde.

Ist die Neuapostolische Kirche daran schuld, dass die Gotteskinder ohne Amt nichts oder fast nichts in der Gemeinde zu bestimmen haben? Was kann die NAK dafür, dass diese Schäfchen alle leider nur den Heiligen Geist haben?

Ist die NAK daran schuld, dass in der neuapostolischen Gemeinde Kritik nicht gern gesehen wird und Kritiker einen entsprechend schlechten Stand haben? Was kann aber die NAK dafür, dass sie das Werk Gottes ist und sich somit jegliche Kritik und Diskussionen erübrigen?

Ist die NAK daran schuld, dass Jesus leider immer noch nicht zurückgekehrt ist, um die Seinen zu sich zu holen? Was kann aber die NAK dafür, dass der Sohn Gottes sich anscheinend nicht unter das Werk Gottes NAK unterordnen will, um uns endlich heimzuholen?

Ist die NAK daran schuld, dass diese Kirchensekte allmählich immer mehr das Zeitliche segnet? Was kann aber die NAK dafür, dass die vielen nicht neuapostolischen Menschen da draußen alle so gottlos sind, dass sie mit Gott nichts mehr zu tun haben wollen?

Ist die NAK daran schuld, dass ihre Gotteshäuser so voller blutrünstiger Kreuze sind? Was kann aber die NAK dafür, dass Jesus einst noch gar nicht genug gelitten hatte, wodurch es immer noch so viele Unerlöste gibt und deswegen Kreuze einfach weiterhin nötig sind?

"Ist die NAK daran schuld, dass …" frage ich mich immer wieder, wie diese ach so böse und ungerechte Welt dieser kleinen Herde Christi so viel Schaden zufügen kann. "Das Böse ist immer und überall" (Erste Allgemeine Verunsicherung gesponsert von der Ersten Allgemeinen Versicherung):




So weit weg von der Liebes- und Segensquelle, weiß die Seele doch ganz genau, wo der Weg (überall) entlang führt, der zurück zu Gott führt. Und so weiß sie auch ganz genau, dass ihr hierbei kein irgendwie gearteter Erlöser behilflich sein kann.

Kein vermeintlicher Erlöser, der angeblich unsere Sünden auf seine Schultern genommen hätte. Dass es absoluter geistlicher Unsinn ist, dass irgendein Kirchensakrament so was wie eine 'Versicherung' wäre, das Glaubensziel trotz Sünde erreichen zu können.

Und genauso, wie wir uns manchmal fragen, woher denn das ganze Leid und Elend herkommt, wodurch es verursacht wird; genauso fragte sich einst auch Jesus am Kreuz, woher dieses Leid herrührt.

Genauso, wie unser Leid letztlich ausschließlich von unserer eigenen Sünde verursacht wird; genauso war dies einst auch bei Jesus Christus, dass auch sein Leid am Kreuz letztlich ausschließlich von seiner eigenen Sünde verursacht wurde.

Jeder, der die Gläubigen als abscheulicher Lügner mit irgendwelchem absoluten theologischen Blödsinn überschüttet, dass einst Jesus mit seinem Leiden irgendwie für andere am Kreuz gestorben wäre, ist ein abscheulicher Satansbraten.

Dies ist nichts anderes, als versteckte Kirchenwerbung auf eine ganz besonders üble und verlogene Art; die auch so ganz nebenbei ihre Gläubigen in die geistliche Irre führt, anstatt heraus aus der Sünde, Gott entgegen.

Je näher wir zu Gott finden durch ein frommes Leben und Meiden der Sünde; umso mehr erkennen wir, dass Gott uns nie bestraft hat und uns auch bis in alle Ewigkeit nie bestrafen wird.

Dass nämlich ausnahmslos alles Leid und Elend, das wir irgendwie durchgemacht haben; nichts weiter war (und ist), als exakt das Leid und Elend, das zuvor irgendwie von uns ausgegangen war durch unsere Unfrömmigkeit und unsere Sünde.

Und wenn dies alles nicht die reine absolute Wahrheit ist, so schwöre ich bei Gott und seinen heiligen Engeln; dass mich Gott augenblicklich in die aller tiefste Hölle hinunter werfen möge. Amen.





Abhängig zu sein von einem Menschen oder von einer Sache, schmälert die Liebe und je stärker das Band der Abhängigkeit ist, desto bescheidener fällt die Liebe aus.


Im geistlich/religiösen Bereich nennt man so eine teuflische Bindung 'Sektiererei'. Und in der NAK wäre nicht in jeder Gemeinde ein Chor, der größer als der Rest der Gemeinde (in der Regel Kinder und Rentner) ist, wenn sie keine gefährliche Sekte wäre.

Da kann ich mich noch an den Mittwoch-Abend-Gottesdienst um 19.30 Uhr erinnern, wo der Chor aus etwa 15 Erwachsenen beiderlei Geschlechts bestand; und auf der anderen Seite der Gemeinde nur 2 bis 3 ältere Geschwister saßen und Kinder nicht anwesend waren.

Das ist generell ein Problem bei Sekten beziehungsweise sektiererischen esoterischen, religiösen oder christlichen Glaubensgemeinschaften; dass die Individualität und die geistliche Freiheit generell gern mit Füßen getreten wird und so nur wenig Liebe ist.

Was im Umkehrschluss allerdings auch nicht bedeutet, dass man sich als Mensch einen Dreck um die Bibel und die Lehren von Kirchen oder anderen spirituellen Glaubensgemeinschaften scheren sollte; ganz im Gegenteil.

Es sollte aber stets alles im Rahmen bleiben; dass man es also als gläubiger Mensch nicht mit irgendwas Religiösem, Spirituellem beziehungsweise Esoterischem übertreibt.

Insbesondere ist dies auch ein grundsätzliches Problem bei der neuapostolischen Kirchensekte; indem mehrmals je Woche sogenannte 'Gottesdienste' stattfinden, wo die Gläubigen indoktrinatorisch mit immer denselben Floskeln geradezu überschüttet werden.

Und das Ganze dann auch noch "Werk Gottes" oder "Werk des Herrn" genannt wird. Ausgerechnet eine gefährliche Kirchensekte nennt sich auch noch so; als ob es von Gott so gewollt wäre, dass systematisch Menschen gegenüber anderen Menschen hörig gemacht werden.

Dieses geistliche Gefängnis ist ein teuflisches und dient leider nicht wirklich dem Wohl der Seele, sondern schadet diesem insgesamt eher. Der jeweils angerichtete Schaden ist meiner Einschätzung zufolge größer, als der Nutzen (es ist trotz allem Unguten nicht alles falsch).

Zwar eigentlich alles wahre Worte des Kirchenpräsidenten Schneider bezüglich der immer noch niedrigen Mitgliederzahl der NAK in Polen.

Wo man aber in Christi Werk grundsätzlich davon ausginge, dass, wo zwei oder drei sich im Namen Jesu versammeln, dass er dann mitten unter ihnen ist, wäre die niedrige Mitgliederzahl nicht nur kein Thema.

Sondern man kehrte um und sagte, dass es sogar noch viel zu viele Mitglieder sind; denn schließlich möchte man doch die Kirche Christi sein. Aber anscheinend sind diese Jesusworte noch nicht bis zum Stammapostel vorgedrungen; schade eigentlich:





Wenn man irgendwo irgendwie was gelernt hat, wird man es in der Regel auch zu seinem Nutzen anwenden, wenn es wirklich was Gutes und Richtiges ist. Es ist dann aber egal, ob es einem beigebracht wurde oder man es sich selbst irgendwie beigebracht hat.

Im Prinzip verhält es sich auch mit dem Glauben. Im Glauben an die Existenz eines (lieben) Gottes erzogen, wurde mir dieser von Seiten meiner Eltern sowie von Seiten der Neuapostolischen Kirche beigebracht; und mir wurde die Bibel gelehrt.

Völlig unabhängig davon, ob ich der NAK dann als junger Erwachsener den Rücken kehrte, ändert dies aber an meinem derzeitigen Glauben nichts. Über einen Teil der in der NAK erlernten Glaubenssätze verfüge ich als Mensch einfach weiter.

In dem Wissen, dass aufgrund der Existenz eines gerechten und liebenden Gottes alles auf mich zurückfallen wird, was Gutes oder Böses von mir ausgeht, werde ich dieses Wissen natürlich vollumfänglich anwenden.

Ich werde also nicht denken, dass, weil ich aus der Kirche ausgestiegen war, in der ich dies alles früher gelernt hatte; das für mich in dieser Kirche Erlernte nun keinerlei Bedeutung mehr hätte.

Genauso unsinnig wäre es doch auch, wenn man aus der Schule käme und man dann nicht mehr schreiben und rechnen würde; weil man die Schule verlassen hat, in der man dies beides erlernt hatte.

Aber so wurde mir das damals beigebracht in der NAK, dass man kein Gotteskind mehr wäre, wenn man dieser Kirche den Rücken kehrt; und man dann auf ewig verloren wäre, weil man damit Gott verlassen hätte.

Dies ist aber Unsinn; denn letztlich ist es sogar völlig egal, ob man überhaupt für einige Zeit in einer Kirche 'Gottesdienste' besuchte. Ausschlaggebend ist nur das jeweils Gelernte; völlig egal, ob man es gelehrt bekam oder man es sich selbst beigebracht hat.

Weil es aber leider auch Menschen gibt, die nicht glauben (wollen), dass alles auf den Menschen zurückfällt, was von ihm ausgeht, sei es gut oder böse; wäre es für diese Menschen vielleicht doch gut, wenn sie wenigstens einige Gottesdienste in einer Kirche besuchten oder sich im TV anschauten.





Das Sound-Of-Silence-Wochenende der NAK-Jugend:


Diese Jugendlichen tun mir leid, dass die neuapostolische Kirchensekte ihnen nicht nur über die zahlreichen Gottesdienstbesuche ihre Freizeit raubt, sondern auch über solche Jugendwochenende.

Da sitzen sie nun und 'beten', obwohl wahre Gebete was völlig anderes sind, als so ein Ritual mit in die Luft sprechen und gefalteten Händen. Sie singen diese christlichen Liedchen, fertigen Perlenkettchen, hören dem Jugendleiter zu und diskutieren.


Und irgendwann ist dann so ein Wochenende herum, sodass man dieses als 'erledigt' abhakt und endlich wieder nach Hause gehen kann. Da können aber durchaus auch einige Jugendliche darunter sein, die sich in so einer illustren Runde wirklich wohl fühlen.

Aber das Gros dieser jungen Menschen macht einfach nur mehr oder weniger gedankenlos und stupide bei diesem Tingeltangel mit, weil ja die NAK angeblich das Werk Gottes wäre und man schließlich am Ende nicht getrennt von Gott im ewigen Höllenfeuer landen will.

Diese Sektiererei muss endlich aufhören. Da lieber den ganzen Tag (sozusagen 'nur') Fernsehen schauen, Musik hören, Fußball spielen, am PC programmieren, für einen Editor ein Makro schreiben und/oder im Internet surfen, als sich von einer Sekte so vereinnahmen lassen.

Diesen ganzen Jugendkram habe ich damals auch alles artig mitgemacht. Dies begann ursprünglich mit den Kindergottesdiensten und ging weiter mit dem Singen im Gemeindechor, wo man noch nicht mal gefragt wird, ob man in diesen überhaupt eintreten möchte.

Zeitgleich damit begannen dann auch die Jugendgottesdienste, die Jugendstunden in den 1970er und 1980er Jahren, die Raumpflege und sonstige Aktivitäten. Die Religiosität muss doch manchen Menschen irgendwie in den Kopf gestiegen sein, dass sie so eine Kirche kreiert haben.

Anstatt dass Kirche einfach nur das ist, um Menschen auf geistlich völlig freiwilliger Basis zueinander zu führen (ohne Angst zu schüren vor der Hölle); werden alle möglichen Veranstaltungen und Treffen organisiert, wo jeweils weitgehend schon vorgegeben ist, was bei diesen geschieht.

Bänke im Stadtpark, Stammtische in Gaststätten und Kegelclubs, wo das Kegeln bestenfalls nur nebenbei geschieht und das Internet; sind Gelegenheiten, wo Menschen völlig zwanglos zueinander geführt werden, was aber die eigentliche Aufgabe der Kirche wäre.

Da das Bewusstseins-Niveau sich erhöht, werden die Menschen intuitiver und weniger anfällig für Dinge, die zu glauben von ihnen erwartet wird. Denn schon seit langem wurden sie mit Meldungen gefüttert, die nicht die volle Wahrheit beinhalteten und zuweilen sogar ausgemachte Lügen waren. Doch diese Situation ändert sich nun, da die Menschen bewusster werden und die Wahrheit einzufordern beginnen.


Hallo Ihr Lieben! Es ist wieder mal so weit, dass sich Euer Christ wieder mal zu Wort meldet mit der ganzen Wahrheit; und nicht nur mit der halben, mit der die neuapostolischen Sektenbrüder gewöhnlich die im 'Gottesdienst' anwesenden Gläubigen abspeisen.

Als Träger des Heiligen Geistes bin ich mir bewusst, dass einst schon bei der Geburt Jesu einiges schief gegangen sein musste; denn das konnte und durfte doch nicht der Ernst dieses Engels gewesen sein, dass die Weisen aus dem Morgenland das Jesuskindlein nicht an Herodes verraten sollten.

Der Verrat wäre sogar eine eigentlich ziemlich gute Möglichkeit gewesen, dass Jesus so schon als Kind die Möglichkeit gehabt hätte, sein gewaltiges von aller Sündenschuld der Menschen erlösendes großes Opfer durch seine Ermordung zu erbringen.

Genau genommen ist es aber doch schon sehr verwunderlich, dass nicht schon Maria und Joseph auf die geradezu geniale Idee gekommen waren, das Christkindlein am besten gleich unmittelbar nach der Geburt in einem möglichst nahegelegenen Fluss zu ertränken anstatt Katzenbabys.

Warum also erst darauf warten, dass sich ein weltlicher Herrscher der Sache annimmt, endlich die ganze Welt von der Sünde zu erlösen durch Ermordung des Sohnes Gottes? Schließlich ist doch schon von Anfang an klar gewesen, zu welchem Zweck das Opferlamm Christus überhaupt geboren wurde.

Dass nämlich Matthäus 26.26-28 zufolge sein Blut vergossen wird zur Vergebung der Sünden vieler, wie Jesus dies ja dann schließlich auch selbst am Abend vor seiner Kreuzigung beim Heiligen Abendmahl im Beisein seiner 12 Jünger gesagt hatte. Verdammt! Mein Blutdruck ist schon wieder in die Höhe geschnellt.

Wenn ich bedenke, wie lange dies gedauert hatte, bis Jesus dann zum Glück schließlich und endlich doch noch durch das Kreuz brutal ermordet wurde, lässt in mir bei jeder Abendmahlsfeier doch eher ziemlich unangenehme Gefühle hochkochen.

Was wäre gewesen, wenn man in Jerusalem nicht Jesus, sondern stattdessen beispielsweise nur seinen Esel gekreuzigt hätte? Nicht auszudenken, dass dann die Menschen der gesamten Welt für alle Ewigkeit in ihren Sünden hätten bleiben müssen.

Und dies nur, weil ein weltlicher Machthaber selbst nur den Verstand eines Esels gehabt hatte. Aber ein kluger weltlicher Machthaber weiß natürlich ganz genau, dass an ein römisches Kreuz selbstverständlich weder ein Esel noch irgendein anderes Tier gehört.

Sondern im aller günstigsten Fall natürlich am besten der Sohn Gottes persönlich zwecks Erlösung der gesamten Welt. Ja, ein wirklich intelligenter Machthaber weiß natürlich ganz genau, dass an ein Kreuz kein anderer, als vorallem das Opferlamm Jesus Christus gehört.

Die Zeit ist wieder mal viel schneller verflogen, als ich es sonst hier auf diesem Gelände der psychiatrischen Anstalt gewohnt bin. Kaum zu glauben, dass wieder Abendbrotzeit ist; weswegen mir mein Pfleger bereits zugewunken hat, dass ich doch endlich hinzueilen soll.


Wenn ein sogenannter "gläubiger Christ" allen Ernstes glaubt, dass Gott seinen (eingeborenen) Sohn auf die Erde sandte, damit dieser am Kreuz sterben soll zwecks Erlösung von den Sünden der gesamten Menschheit für immer und ewig als einmal vollbrachtes Opfer, muss so ein Mensch nicht automatisch irgendwie geistig krank sein.

So was wie geistlich krank aber schon; wenn dieser überall herum posaunt, wie glücklich er doch sei, dass einst vor 2000 Jahren der Sohn Gottes Jesus Christus für seine Sünden am Kreuz gestorben wäre. So ein Gläubiger also allen Ernstes glaubt, dass Gott tatsächlich so lieblos und ungerecht wäre.

Mit einer wahrhaftigen Religion hat so ein Glaube allerdings nichts zu tun, sondern kann bestenfalls nur als eine Art geistlicher Verirrung angesehen werden. Wenn ich mit einem Fahrzeug unterwegs bin, muss ich mich schließlich auch konzentrieren, dass ich nicht irgendwo dagegen fahre.

Für Religion und Glaube gilt aber im Prinzip dasselbe; dass man sich da nämlich auch Mühe geben sollte; indem man aufmerksam darüber wacht, was das überhaupt für ein Glaube ist, den man in seinem Inneren pflegt; ob dieser überhaupt noch mit Wahrheit und Rechtschaffenheit konform geht.


Hallo! Ich bin es wieder, Euer Christ mit dem Heiligen Geist und dem unweigerlich damit verbundenen absoluten Durchblick in jeder theologisch/dogmatischen Hinsicht.

Sicher bin ich nicht der Einzige, der die Kreuzigung Jesu als absolutes Grauen empfinden muss; wenn man bedenkt, wie nachlässig da insbesondere von Seiten der römischen Kriegsknechte vorgegangen war.

Ich empfinde es als absolutes Unding, wie damals die Jünger und andere Anhänger Christi da einfach so zuschauen konnten, was da auf Golgatha absolut Grausiges und völlig Unverständliches vor sich ging.

Das muss doch eigentlich den Aposteln aufgefallen sein, dass dieser Jesus irgendwie nicht wirklich totzukriegen war von Seiten der Kriegsknechte. Voller Entsetzen mussten sie zusehen, wie Jesus dieses Martyrium allen Ernstes zu überleben schien und so der Erlösungsplan Gottes zu platzen drohte.

Denn ohne ordentlichen Kreuzestod, gibt es schließlich keine Erlösung von den Sünden für die gesamte Menschheit. So gesehen erscheint es völlig unverständlich, dass die Jünger da einfach so ruhig zuschauen konnten.

Warum hatten sie nicht entsprechend eingegriffen mit aller ihnen zur Verfügung stehenden Gewalt, um die Kriegsknechte bei ihrer Marter zu unterstützen? Es ging doch schließlich um alles, um die Erlösung von den Sünden.

Warum schlugen sie nicht brutal zusätzlich auf den am Kreuz hängenden Jesus ein; um so ganz sicher den Tod ihres Herrn und Meisters herbeizuführen? In was für einer schauderhaften Welt leben wir überhaupt, in der so viele Menschen so grausam versagten?

Hilfe, mein Blutdruck schon wieder! Wie stellen wir uns denn überhaupt die Wiederkunft Christi vor? Wollen wir dann auch wieder solch ach so 'gute' Menschen sein, die keinem Sohn Gottes ein Haar krümmen können?

Oder wollen wir es das nächste Mal endlich besser machen; um uns dann aber wirklich bewusst zu sein, dass nur ein zünftiger wirklich richtig echter Kreuzestod eines Sohnes Gottes uns von unseren Sünden erlösen kann?

Ich weiß, es ist ein geradezu unendlich brisantes Thema; aber mein Pfleger ruft mich wieder zum Abendbrot. Wie ist doch die Zeit wieder davongerast, kaum zu glauben wie schnell hier in dieser Anstalt die Zeit vergeht.


Als Träger des Heiligen Geistes sollten wir Christen uns viel mehr bewusst sein, wem wir die Vergebung unserer Sündenschuld zu verdanken haben, nämlich dem heroischen Pflichtbewusstsein des einstigen Pilatus und seinen streitbaren Mannen, die einst mit der Kreuzigung Jesu zum Glück Schlimmeres verhindern konnten.

Was ist das überhaupt für eine grundsätzliche innere Einstellung, mit der wir allsonntäglich das Heilige Abendmahl Jesu feiern in der Kirche? Sind wir uns da wirklich bewusst, dass wir unsere Vergebung unserer Sündenschuld ausschließlich dieser großen Opfertat zu verdanken haben?

Oder wollen wir das nächste Mal, wenn Jesus Christus diese Erde betreten wird, wieder nur passiv zuschauen, dass eine fremde Besatzungsmacht für uns die Drecksarbeit übernimmt und so das große Opfer Jesu erst ermöglichst wird mit Ach und Krach?

Wäre es da nicht viel besser, wenn wir dann nicht erst abwarten, ob oder was die weltliche Streitmacht unternimmt; und stattdessen am besten gleich selbst entsprechend aktiv werden sollten? Oh, mein verdammter Blutdruck schon wieder, was ist da nur los?

Haben wir wirklich so viel Blutrünstigkeit in unseren Seelen und Herzen, beim nächsten Mal besser gleich selbst mit großer Tatkraft Jesus Christus sein großes Opfer zu ermöglichen; indem wir ihn am besten gleicht selbst kreuzigen zwecks Rettung der ganzen Welt?

Müsste es allerorts nicht viel mehr Kruzifixe geben, also nicht nur in den Kirchen? Die uns immer wieder daran erinnern sollten, dass wir unsere Vergebung unserer Sünden nicht zuletzt dem brutalen Vorgehen der einstigen römischen Kriegsknechte zu verdanken haben.

Ja, das römische Kreuz war es einst, dem wir die Rettung unserer Seelen zu verdanken haben. Und wenn einst nicht der Teufel in den Judas gefahren wäre, dass er ihn verriet und dann auch in den Pilatus, hätte Jesus einst sein großes gewaltiges Opfer niemals erbringen können (1.Korinther 1.18):

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden; ist ’s eine Gotteskraft.

Nicht zuletzt verdanken wir Christen also ganz klar auch dem Teufel unsere Errettung und Erlösung von den Sünden, indem letztlich einst auch der Satan ganz genau wusste, was er zu tun hatte, unbedingt tun musste, für unsere Erlösung von den Sünden.

Denn Luzifer, Kreuz und Kreuzestod sind die wahrhaftigen Pfeiler wahrer und tiefgreifender Erlösung im Herrn von allen unseren Sünden bis in alle Ewigkeit. Amen. Und es ist wieder Abendbrot hier in dieser Anstalt, mein Pfleger wartet wieder auf mich und ist schon ganz unruhig …


Wenn man auf dem Weg ist, sein Höheres Bewusstsein zu werden, kann man, um auf diesen Berggipfel zu kommen, langsam und sicher rund herum um den Berg gehen. Dort tut man dieses und solches, von Mantra angefangen über Yoga, Tönen, Singen, Gebete etc. Man kann Bücher lesen, Seminare besuchen und vieles mehr.

Oder man geht den direkten Weg zum Berggipfel. Einfach so. Unten am Berg stehend, das Höhere Selbst anvisierend, einen und noch einen und einen weiteren Schritt zum Gipfel machend. (Egal ob Du es so sehen kannst, wie dein Ego/Persönlichkeit/Verstand es sich vorstellen).

Du bittest um Führung und sagst vielleicht noch: "Sage mir, was ich wissen soll und lasse mich auch wissen, ob ich etwas mitnehmen soll auf dem Weg zu Dir!" Und dann gehst Du einfach.

Schaust nicht nach links oder rechts, auch nicht runter; sondern vertraust, bist voller Hingabe und gehst weiter. Das ist der direkte Weg nach Hause. Die Energien, die diesen herrlichen Planeten jetzt durchfluten, machen es möglich.

Vergiss, wenn du soweit bist, alle Bücher und Schriften der esoterischen Bereiche der Religionen! Viele sind mit Lehrern verbunden, die auch nicht allzu viel mehr wissen als Du. Sie haben ebenso ihre geistige Führung.

Das kannst Du alles selbst auch direkt angehen. Du brauchst keinen Guru, keinen irdischen Meister; Du brauchst nur Dich selbst. Ich weiß, es ist nicht leicht, dies anzunehmen. Zu viele Muster und Erfahrungen, auch aus anderen Leben, lehrten Dich etwas anderes.

Wenn Du mich nun noch fragst, was denn mit den Transformationen sei, mit dem was in Dir gespeichert ist an Emotionen, Gedankenmustern, Erfahrungen der Ahnen von vor Jahrtausenden bis hin zur Nazi-Zeit, wie werden die nun gelöst? Welche Systeme, Konzepte und Kurse muss ich lernen, anwenden und besuchen? Keine, gar keine.

Das erledigt Dein Höheres Selbst, das nächst höhere Wesen auf der Stufe und Reise nach Hause. Wir nennen es salopp: "Du wirst verlichtet." Je mehr Du vertrauensvoll den Berg – ohne dich ablenken zu lassen – nach oben gehst, desto freier, lichter, transformierter bist Du.

Das Fazit wäre: Du brauchst Niemanden, außer Dich, Dein Sein, Deine Göttlichkeit in Dir. Alles andere war gestern. Dennoch ist jeder Weg geehrt, es entscheidet jeder von Euch selbst, welchen er wählt.

Züge nach Hause gibt es immer. In der Hoffnung, dass nun noch ein paar liebe Götter – ja, ich spreche von Euch – erwachen, bin ich Saint Germain, stets zu Diensten.




In folgendem englisch-sprachigen Horrorfilm "It Follows" ("es folgt") kannst Du die Untertitel aktivieren und dann bei den Optionen die automatische Übersetzung aktivieren und dann 'deutsch' wählen, falls Dich auch die Dialoge interessieren:



Schon die herunter gekommene Stadt Detroit als Ort des Geschehens auszuwählen, entsteht so schon unfreiwillig eine gruselige Filmkulisse; genauso mutiert eine allmählich immer mehr pleite gehende Glaubensgemeinschaft zumindest äußerlich immer mehr zu was Grusligem.

Und genauso, wie in Detroit die Fahrzeugindustrie pleite ging, weil man einfach darauf verzichtet hatte, die dort produzierten Fahrzeuge technisch weiterzuentwickeln; gehen auch die Kirchen einschließlich der apostolischen Kirchen allmählich zugrunde, weil man zu wenig reformiert.

Und so folgt auch in der neuapostolischen Kirchensekte das, was einem in den Jahrzehnten zuvor nicht im Traum eingefallen wäre; dass nun auch für die neuapostolischen Kreuzanbeter allmählich immer mehr bittere Realität wird, nämlich der allmähliche Untergang eines Geschäftskonzeptes.

Denn viel mehr, als ein bis vor Kurzem noch florierendes Geschäft war eigentlich auch die neuapostolische Kirchensekte nie gewesen; die beispielsweise schon an der Beantwortung der Frage kläglich scheitert, wie viele Gottesdienste einst Jesus mit seinen Jüngern gehalten hatte und wie viele Gotteshäuser ihnen gehörten.

Wo man die Größe eines Werkes an der Anzahl der im Besitz befindlichen Immobilien misst und auch sonst immer alles an diesen festgemacht hat; indem die Gemeinde nicht die Geschwister war(en), sondern jeweils die Kirchengebäude; wäre es so, als bezeichnete man Jesus und seine Jünger als gescheitertes Unternehmen, weil sie keine Kirchgebäude besessen hatten.

Indem man nämlich die Gemeinde jeweils auf die umliegenden Gemeinden aufteilt, falls das Gotteshaus finanziell nicht mehr gehalten werden kann; gibt man auf diese prekäre Weise zu, dass die 'Gemeinde' ja eigentlich immer schon nur das Gebäude war, aber nicht die Geschwister dieser Gemeinde.

Bevor es mich zerreißt – Pastoren am Limit • daserste.de


Das Problem für die Kirche ist, dass die Menschen heutigen Propheten hinterher laufen könnten, anstatt wie bisher schön brav in die Kirche zu gehen.

Deswegen hat man sich einen angeblichen menschlichen Gott Jesus ausgedacht; damit man so alle anderen Propheten in dessen Schatten stellen, sie so abwerten und so deren Konkurrenz abschalten kann.

Mit einem Mal stehen nicht mehr jeweils heute lebende Propheten im Mittelpunkt des Glaubensgeschehens, sondern dieser eine Jesus.

Aber den kann man einfach wegklatschen und ihm beispielsweise durch Falschinterpretation seiner Worte einfach alles in den Mund legen, was man will; auch wenn es gegebenenfalls noch so großer Unsinn ist.

So, wie einst die Kriegsknechte mit ihm gemacht hatten, was sie wollten; so teuflisch gehen heute die Kirchen mit seinem Namen beziehungsweise mit dieser heiligen biblischen Figur um.

Und die Zeit, als man in der neuapostolischen Kirchensekte die eigenen Amtsbrüder mehr oder weniger über Jesus Christus gestellt hatte, sind mehr oder weniger auch schon wieder vorbei; denn man will ja jetzt unbedingt in die Ökumene.

Aber die Amtsbrüder zu so einer Art 'Propheten' hochzustilisieren ist auch schwierig, weil Propheten niemals in einem System involviert waren, sondern stets nur Gott direkt und unmittelbar unterordnet waren.

Anstatt dass das Wort und der Segen Gottes der neuapostolischen Segenslinie entsprechend von Gott beginnend, über Jesus, den Stammapostel, die Apostel, die Bezirksämter und die jeweiligen Gemeindeämter zu den gläubigen Gotteskindern fließen.

Wie will sich nun die neuapostolische Kirchensekte aus diesem schier undurchdringlichen Wust an theologischen Unwahrheiten herauswinden? Indem die vielen Unwahrheiten einfach durch Wahrheiten ersetzt werden.

Indem ein kirchlicher Amtsbruder eben einfach nur nicht mehr und nicht weniger als ein Amtsbruder ist, anstatt dass man ihn irgendwie zu einem Gottesknecht, Segensträger oder Vorangänger hochstilisiert.


Herzlichen Glückwunsch zum Siebzigsten Marius Müller Westernhagen! Alles Gute wünsche ich auch diesem Superstar, der ebenfalls seinen Siebzigsten feiert (ab 1:25):


Wenn man sich 2. Mose 20 zufolge die Zehn Gebote genauer anschaut, bemerkt man, dass diese rechtlich gesehen untragbar sind. Wenn es damals Menschen gegeben haben soll, die es grundsätzlich gut und richtig fanden, Menschen zu ermorden; war es völlig in Ordnung, wenn dann jemand kam und sagte, dass man nicht töten soll.

Hiervon abgesehen suggeriert aber dieses Gebot, dass es vielleicht besser wäre, wenn man erst gar nicht existierte; denn schließlich ist nur eine existierende Person überhaupt in der Lage, einen anderen Menschen umzubringen; sodass es also angeblich besser wäre, sich am besten gar nicht mehr am Leben zu halten, um so von vorn herein auszuschließen, einen Menschen zu töten.

Es ist also so, dass, bevor man gebietet, dass man nicht töten soll; erst mal geboten werden sollte, dass man überhaupt leben soll. Das erste Gebot müsste also heißen: "Du sollst leben." Auch das Gebot, dass man nicht falsch Zeugnis wider seinen Nächsten reden soll, führt die Gesellschaft insgesamt mehr ins Verderben, als dass es was nutzt.

So wurde vor Monaten bekannt, dass ein Krankenpfleger Hunderte von Patienten ermordete; dies aber angeblich keiner mitbekommen haben will. Dies haben sicher auch andere Krankenpfleger und Ärzte bemerkt; hatten sich aber nicht getraut, es der Polizei zu melden; weil sie Angst hatten, dass sie dann wegen übler Nachrede bestraft werden.

Was wäre dies überhaupt für ein Problem, wenn beispielsweise Hunderte von Falschmeldungen bei der Polizei eingingen? Spätestens nachdem man die jeweils angeschwärzte Person polizeilich genauer beobachtet hätte, wäre doch klar geworden, dass diese unschuldig ist.

Ein großes Problem ist es allerdings, wenn keine Meldung bei der Polizei eingeht, weil keiner falsch Zeugnis wieder seinen Nächsten reden will. Da schweigt man sich halt einfach aus; um so ganz sicher zu gehen, dass man auch nicht aus Versehen was Falsches gegen seinen Nächsten redet.

Und so kommt es, dass dieses Gebot des Verbots der Verunglimpfung dieser Zehn Gebote wie ein Damoklesschwert über der Gesellschaft sein Unwesen treibt und dadurch so viele Menschen von Massenmördern ermordet werden.

Das war doch damals dem Herrn egal, ob infolge eines seiner Gebote so viele Menschen ermordet werden; die Hauptsache war für diesen Verbrecher Zebaot doch nur, dass niemand was Unrichtiges gegen seinen Nächsten aussagt auf Teufel komm raus.

Und so kann man sich die übrigen Gebote anschauen; es heißt immer nur "Du sollst nicht", "Du sollst nicht" und "Du sollst nicht." Auch dass man nicht ehebrechen soll, verführt dann viele Menschen dazu, erst gar keine Ehe einzugehen; um so ganz sicher zu gehen, seine Ehe nicht zu brechen.

Es ist doch egal, ob die ganze Menschheit ausstirbt, weil sie alle Angst davor haben, zu heiraten; man könnte dann schließlich in Versuchung kommen, die Ehe zu brechen, was dann angeblich ein Kapitalverbrechen wäre; aber die Ehe erst gar nicht einzugehen und sich nicht fortzupflanzen, ist kein Kapitalverbrechen?

Genauso, dass 5. Mose 22.24 zufolge eine verheiratete Frau schreien muss, wenn sie vergewaltigt wird. Wenn sie nicht schreit, wird sie nämlich gesteinigt. Wenn sie aber schreit, wird sie womöglich vom Vergewaltiger ermordet; schließlich will der nicht erwischt und gesteinigt werden.

Keinem Polizisten käme es in den Sinn, einer Frau zu raten oder sie gar dazu zu zwingen, lautstark zu schreien, falls sie mal vergewaltigt wird. Sondern ganz im Gegenteil wird dies allen Frauen aus Gründen der eigenen Sicherheit dringend abgeraten, zu schreien.

Also ehelichen Frauen dann natürlich keinen Mann, denn als Frau ohne Mann zwingt sie 5. Mose 22.28 zufolge das Gesetz nicht zum Schreien bei einer Vergewaltigung. Dies ist dann der juristische 'Dank' an alle verehelichten Frauen vom Herrn Zebaot, wenn Frauen Männer ehelichen.

Und so gibt es so viele Unsäglichkeiten in diesen biblischen angeblich 'göttlichen' Geboten. Viele dieser Gebote sind nämlich ganz und gar nicht göttlich, sondern hochgradig teuflisch. Beispielsweise soll man 3. Mose 19.17 zufolge seinen Nächsten zurechtweisen.

Dies ist völliger Unsinn, wenn man beispielsweise bei einem Einbruch dem Einbrecher hinterher riefe, dass er das doch in Zukunft bitte unterlassen soll einzubrechen. Der Einbrecher wird so nur gewarnt, sodass dieser dann natürlich sofort verschwindet und er so nicht gefasst werden kann.

Stattdessen müsste dieses Gebot heißen, dass man seinen Nächsten als Whistleblower entsprechend melden beziehungsweise anzeigen soll beim Priester beziehungsweise der Polizei, damit der oder die entsprechend was in die Wege leiten kann zur Ergreifung des Täters.

Obwohl so viele dieser angeblich göttlichen Satzungen so schlecht und ungerecht waren, durfte man aber 3. Mose 24.10-16 zufolge weder den Namen des Herrn Zebaot lästern noch diesen verfluchen. Wer also gegen diese irrsinnigen Gesetze den Herrn Zebaot entsprechend anprangerte, indem er ihn verlästerte und ihn völlig zurecht verfluchte, der wurde gesteinigt.

Ich wünsche mir, dass die Bibel entweder komplett überarbeitet wird. Oder dass dieses Buch am besten weltweit verboten und sämtliche Exemplare verbrannt werden sollten auf einem Scheiterhaufen. Ja, auf den Scheiterhaufen gehört dieses entsetzliche idiotische mörderische verbrecherische Drecksbuch.


Doku: "Kindheit in Deutschland" • www.3sat.de

Laut Gerald Hüther wurden Kinder in jeder politischen Epoche in dem politischen Stil erzogen, wie dieser von der jeweiligen Epoche hervorgerufen wurde. Dass man seinen Kindern seine politischen Ansichten mit auf den Weg gibt, ist zwar selbstverständlich.

Trotzdem sollte man ihnen aber auch sagen, dass sie später mal selbst herausfinden sollten, was ihre politischen Anschauungen sein werden. Genauso sollten Eltern ihren Kindern auch sagen, dass sie sich später mal mal entscheiden müssen, ob oder für welche Religion sie sich entscheiden werden.

Aber nicht so, dass man ihnen einredet, dass sie sich für den Fall, dass sie sich für einen anderen Glauben als den ihrer Eltern entscheiden sollten, sie ewiglich in der Hölle im Fegefeuer landen werden, ewig getrennt von Gott; weil man sich selbst exklusiv und damit sektiererisch für Gotteskinder im Werke des Herrn hält.

Der Tag des Herrn wird tatsächlich kommen, wo Gott die Böcke (Sekten) zu seiner Linken und die Schafe zu seiner Rechten stellen wird; wie Jesus dies Matthäus 25.33 zufolge einst sagte, dass die Schafe zu seiner Rechten das Reich Gottes einnehmen werden als Gerechte.

Laut Gerald Hüther ist das wissenschaftlich nicht mehr haltbar, dass man Kinder beziehungsweise deren Gehirne einfach über die Erziehung formen und programmieren könnte. Tatsächlich organisieren sich die neuronalen Vernetzungen selbst.

Die Eltern haben also (egal welchen Glaubens) nichts 'falsch' gemacht, falls das Kind später mal von ihrem Glauben 'abfällt' sozusagen. Ob also ein Kind später mal überhaupt einer christlichen Kirche angehören wird; oder es beispielsweise vorzieht, beispielsweise lieber bei den Satanisten 'Karriere' zu machen; haben die Eltern kaum Einfluss.

Und dies ist gut so; denn das wäre insgesamt für die Gesellschaft schlecht, wenn Kinder gnadenlos immer dem Glauben und der Religion ihrer Eltern angehörten. Nur so ist eine Gesellschaft wirklich lebendig; indem möglichst jeder Mensch selbst herausfinden sollte, ob oder welcher Glaube jeweils am besten zu seiner Persönlichkeit passt.

Was ich eigentlich sagen möchte, sage ich erst jetzt; denn zuvor war nur das, wovon ich durch obige Doku inspiriert wurde. Es folgt. Dieses 'es' kann im Leben alles Mögliche sein. Es ist aber untrennbar mit dem verbunden, was beziehungsweise welche Entscheidungen wir getroffen haben oder immer noch treffen.

Sogar die ganze Umwelt um uns herum, zu der auch unser Körper gehört, ist dieses 'es', das uns unweigerlich folgt. Es folgt uns auf Teufel komm raus, wenn es sein muss; wenn wir es dazu zwingen durch unser bockiges starrsinniges Verhalten.

Oder es folgt uns auf so eine Weise, das wir dadurch im Paradies Gottes sind, weil wir nicht bockig und nicht starrsinnig sind. Es folgt und folgt und folgt uns gnadenlos, ob wir dies nun wollen oder nicht. Es wird uns auch noch folgen, wenn wir glauben, dass wir es endlich 'geschafft' haben.


Der Schlager- und Volksmusiksänger Heino traf mal Mick Jagger von den Rolling Stones; und dieser fragte ihn, warum er nicht mal Rockmusik macht. Und Heino machte daraufhin ab 2013 tatsächlich Rockmusik, sein Publikum verjüngte sich schlagartig um 40 Jahre und erntete so im Alter großen Erfolg.

Fragte aber ein Esoteriker mal einen 'Apostel' der neuapostolischen Kirchensekte, ob er nicht mal Esoterik machen könnte, anstatt immer nur der verstaubten christlichen Religion zu frönen; könnte man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Antwort so erst mal negativ ausfiele.

Wenn damals Heino geantwortet hätte, dass Rockmusik nicht ginge; er aber stattdessen zu kleineren Korrekturen seiner Volksmusik bereit gewesen wäre; hätte Jagger abgewunken und ihm möglicherweise erst gar nicht geantwortet. Heino hat es also richtig gemacht im Gegensatz zum angeblichen "Werk des Herrn".

Erst die Bereitschaft sozusagen kein "sturer Esel" zu sein und musikalisch endlich mal was völlig Anderes zu machen, brachte Heino sogar im etwas höheren Alter einen Mega-Erfolg ein und viele neue Fans. Die Brüder der neuapostolischen Kirchensekte sollten sich wirklich überlegen, ob sie tatsächlich auch weiterhin immer nur am Alten festhalten wollen.

Es wird ja in diesem Land keiner zu was gezwungen. Es ist die freie Entscheidung der Amtsbrüder, ob sie weiterhin stur am Alten festhalten wollen. Oder ob sie es zulassen, dass religiös beziehungsweise spirituell endlich mal ein erfrischend neuer Wind durch die alten Gemäuer weht.


Es wäre eigentlich vielleicht schon wichtig und interessant herauszufinden, welcher Teufel uns einst geritten hatte, dass wir so selbst zum Teufel geworden einst hinunter geworfen wurden auf die Erde; wo wir von da an als Mensch unser erbärmliches Dasein fristen müssen.

Denn das, was uns einst in die Niedrigkeit hinab stieß, ist doch Dasselbe, was uns heute nicht zu Gottes Paradies aufsteigen lässt. War und ist es nicht damals wie heute (noch) so, dass wir uns von dem Glauben verführen ließen und womöglich immer noch lassen, dass die Liebe Gottes unsere Sünden zudeckt?

Ja, es ist tatsächlich so, dass wir es Gottes unendlicher Liebe verdanken, dass niemand von Gott für seine Sünden bestraft wird (auch ohne kirchliches Heiliges Abendmahl und sogar auch ohne Reue). Dass demgegenüber Sünde allerdings schon entsprechende Konsequenzen nach sich zieht; die wir dann aber schon tragen müssen.

Und Aufstieg zu Gottes Paradies nur möglich ist durch (absolutes) Meiden der Sünde. Womöglich hatten einst Adam und Eva (auch) geglaubt, dass dies doch so eigentlich gar nicht sein könne, dass der Liebe Gott sie des Todes sterben lässt, falls sie vom verbotenen Baum essen.

Und so war und ist es eigentlich immer schon so, dass uns der Glaube an einen liebenden Gott außerhalb von uns zur Sünde verführt hatte; wo diesem Glauben zufolge Gott immer nur die absolute Liebe zu sein hatte, aber nicht unbedingt wir selbst.

In Gottes Paradies kann man aber nur eingehen beziehungsweise sein, wenn man den Anspruch der absoluten vollkommenen Liebe stets auch für sich selbst geltend macht; anstatt diesen Anspruch nur dem Lieben Gott zu überlassen; in Gottes Paradies also nur der eingeht, der selbst zu Gott geworden ist.


Ab 1966 ging ich in diese Schule in Ufhoven bis zur 4. Klasse. Weil oben im Hauptgebäude die Turnhalle war, fand der Sportunterricht für die anderen Klassen bis zur 10. Klasse natürlich weiterhin dort statt. Dieser Sportunterricht war für mich das reinste Grauen.

Wenn jetzt an einer Ecke der Turnhalle ein Kreuz ist, so passt dieses für diesen grauenvollen Ort, den ich immer wie eine Hölle empfunden hatte mit seinem Geräteturnen und den mörderischen Kletterstangen, die da immer noch an der anderen Ecke links sind.

Dass ausgerechnet in dieser (ehemaligen) Turnhalle ein Kreuz ist, verblüfft und überrascht mich jetzt schon etwas. Ein passenderes Symbol könnte ich mir gar nicht vorstellen für diesen unwirklichen Ort, der immer noch so was wie eine Sporthalle zu sein scheint.

Dieses Schulgebäude hieß früher "Deutsches Haus" und beinhaltete unten zur Straße hin neben der Grundschule auch ein privates Geschäft, in dem es Schulutensilien, Bekleidung, Haushaltsgegenstände, Herde und Öfen gab. Also in Ufhoven so eine Art Selbstbedienungs-Allzweckladen war.

Also, ich möchte die Zeit nicht zurückdrehen, denn dieses ganze damalige Elend möchte ich nicht noch mal durchmachen; obwohl es in diesem wunderschönen Ufhoven für mich als Kind und Jugendlicher zuweilen auch sehr schön war (in der Freizeit natürlich).

Und wenn man da in so einem wunderschönen dörflichen Stadtteil aufwächst, nimmt man es wie selbstverständlich hin. Es kam mir als Kind und Jugendlicher vor, als hätte jedes Kind und jeder Jugendlicher das Glück, in solch einer wunderschönen Umgebung aufzuwachsen.

Nachdem ich hier her nach Leinefelde verzogen war, wurde mir erst richtig klar, dass nicht jede Stadt so wunderschön wie Bad Langensalza ist mit seinem Stadtteil Ufhoven, seinem Bach Salza und dem Sülzenberg. Mit einem Mal war es vorbei, in einer Art städtischem Paradies zu wohnen und zu leben:


Genug mit der Kirchenschelte! Jetzt geht es mal um ein anderes Thema, obwohl man in meinem Fall Kirche und meine sonstigen Erlebnisse nicht völlig voneinander trennen kann; am Ende hängt sowieso alles unfreiwillig etwas miteinander zusammen, ob ich dies nun will oder nicht.

Es ist mir wirklich eine große Herzensangelegenheit, über dieses Thema zu sprechen, weil ich innerlich von diesem Thema nicht mehr weggekommen bin, nachdem ich dieses tolle Video im Internet entdeckt habe. Obwohl es sonst auf Youtube kaum ein Video gibt von Ufhoven, wird hier in aller Offenheit und Freizügigkeit diese Ufhover Grundschule gezeigt.

Seitdem ich von Langensalza weggezogen war, hatte dieser Umzug mir mehr oder weniger das Herz gebrochen, aus solch einer wunderschönen Stadt weggezogen zu sein. Es musste aber sein, denn auch meine Mutter war oft krank wegen dem besonderen Klima aufgrund des sehr fruchtbaren Ackerbodens (viele Bakterien).

Manchmal war ich in Ufhoven unterwegs und schaute mir auch die dortige Grundschule an. So blickte ich beispielsweise auch in eines der Fenster, um mir einen der dortigen Klassenräume anzuschauen, wie dieser zu dieser Zeit Anfang 2000 hergerichtet war.

Es war der Raum zwei, wie ich mich noch genau erinnern kann. Vier Klassenräume hat(te) diese Schule, passend für vier zu unterrichtende Schulklassen von Klasse eins bis Klasse vier. Wenn ich mir im Geiste diese Klassenräume so betrachte, ist es nur der Raum drei, wo ich mich nicht mehr erinnern kann, wie dieser damals aussah.

Aber der 'Raum' des absoluten Bösen war keiner dieser vier Klassenräume, wo der vierte von diesen im ersten Stock war; sondern es war natürlich diese ach so böse böse Turnhalle, ebenfalls im ersten Stock. Und genau bei dieser hatte ich die letzten 42 Jahre nicht die Möglichkeit, mal einen Blick in diese hineinzuwerfen.

Weil die Turnhalle oben im ersten Stock ist, konnte ich von außen leider nur ein kleines Stück der Decke und bestenfalls den oberen Teil der Kletterstangen an einer der Ecken sehen. Aber vor kurzem habe ich dieses Video gefunden mit wunderbaren Innenaufnahmen und auch von der Turnhalle, wie diese heute aussieht.

Die hässlichen Gitternetze an den Fenstern sind verschwunden; die dazu dienten, dass kein Ball eine Scheibe zertrümmern kann. Fußboden und Wände erstrahlen in einer angenehmen Farbe, wo früher nur grauer Parkettboden war und die Wände sich auch alle in tristem grau präsentierten.

Anstelle von großen Glühbirnen in Trichtern aus Metall, sind jetzt Leuchtstoffröhren an der Decke. Die Körbe für Korbball sind verschwunden und anstatt Handball oder Korbball wird heute Fußball dort oben gespielt, das damals wegen Lärmbelästigung streng untersagt war, in dieser Halle zu spielen.

Ein einziges Mal wurde doch im Sportunterricht Fußball gespielt, allerdings hoch oben auf dem Sülzenberg auf dem dortigen Sportplatz. Da hatten wir mal einen Aushilfssportlehrer, welcher diese für uns etwas außergewöhnliche Idee hatte.

Sonst waren die Schüler am Nachmittag in ihrer Freizeit oft auf diesem Sportplatz, um dort Fußball zu spielen. Allerdings nicht mehr ab der achten Klasse; da gingen sie dann nur noch regelmäßig ins Kaffee Sülzenberg; wahrscheinlich um dort zu rauchen und alkoholische Getränke zu sich zu nehmen.

Wenn ich heute diese Bilder von der Turnhalle sehe, bin ich von diesen zutiefst ergriffen, weil diese Turnhalle, dieser absolute Ort des Grauens, damals mein bitteres Schicksal war als femininer Junge. Wo aber demgegenüber die anderen Jungs alle aus einem völlig anderen Holz geschnitzt waren.

Ich weiß nicht, ob sie überhaupt mitbekommen hatten, wie schlimm ich bei diesen Sportstunden gelitten hatte. Sie jedenfalls freuten sich immer auf die Sportstunde und waren wie die dummen Äffchen über den Bock gehopst (so kam mir das vor), während ich an diesem regelmäßig scheiterte.

Die anderen Jungs grauten sich glaube ich nur vor dem Langstreckenlauf, weil man sich da beim Laufen so erbärmlich schlecht fühlte; dies erging mir aber nicht anders. Aber wenigstens musste man da nicht unter unerträglicher Todesangst leiden; denn sonst drohte beim Sport immer Arm- und Beinbruch; und sogar Genickbruch war nicht ausgeschlossen.

Ein Sportlehrer verlas mal im Rahmen einer Art 'Arbeitsschutz-Anweisung' einen Bericht, was jeweils erlaubt und was nicht erlaubt war, wo es auch um Sportunfälle ging. Da waren damals leider sehr viele Sportunfälle passiert im Schulsystem der damaligen DDR.

Inzwischen begleiten mich diese schlimmen Bilder aus dem damaligen Sportunterricht in genau dieser Turnhalle bereits mein gesamtes Leben wie ein Alptraum. Nicht selten träumte ich auch immer wieder mal, wie ich mich im Rahmen so eines Sportunterrichts quälen muss.

Da war es ja während meiner Armeezeit bei weitem nicht so schlimm, obwohl auch diese Zeit schon gar nicht so angenehm war. Und ich fühle jetzt beim Betrachten der Bilder dieser Turnhalle, dass ich es jetzt mit diesem Video endlich schaffen müsste, mit der Erinnerung an diese dunkle Zeit endlich abzuschließen.

Oder es hilft mir doch nicht wirklich weiter, mir diese Bilder aus dem Video immer wieder anzuschauen. Sondern ich muss jetzt tief in mich gehen, um dieses ganze damalige Grauen innerlich zu verarbeiten. Und trotz allen damaligen Elends, gab es da mit einem Mal so eine Art Schlussstrich.

Der schlimmste aller Sportlehrer hatte sich mit einem Mal den Rücken verrenkt, als er irgendwas auf dem Schwebebalken den Mädchen vorführte; und machte dann sich mit einer Hand an diesem Schwebebalken abstützend entsprechende Dehnübungen.

Ich bemerkte, dass er sich da irgendwie weh getan hatte und deswegen nun diese Übungen machte, um seine Gesundheit wiederherzustellen, aber vergebens. Er lag dann mehrere Jahre im Krankenhaus; und von da an fiel über mehre Jahre hinweg der Sportunterricht aus, was dann so auch im Zeugnis vermerkt war.

Dies war damals übrigens auch die Zeit, wo der Schwimmunterricht war. Und weil ich nicht schwimmen konnte, wäre möglicherweise im Fach Sport eine 5 (schlechteste Note) fällig gewesen, weil ich so schon immer nur eine vier im Fach Sport hatte, sodass ich dann vielleicht sogar sitzen geblieben wäre.

Aber durch diesen schweren Sportunfall dieses brutalen Lehrers, wurde so diesem ganzen Treiben endlich ein wirklich durchschlagender Strich durch die Rechnung gemacht. Nach dessen Genesung trainierte er übrigens Sportler für die Olympischen Spiele, sodass er dann deswegen nicht mehr als Sportlehrer zur Verfügung stand.

Und auch sonst hatte man wegen Sportlehrermangel keine(n) andere(n) Sportlehrer*in mehr für uns zur Verfügung, sodass es von da an einfach keinen Sportunterricht mehr gab, dem ich natürlich absolut nicht nachgetrauert hatte. Heute wundert mich das aber schon, wie selbstverständlich ich dies damals hingenommen hatte.

Schon zu der Zeit, als es diese für mich schlimmen Sportstunden noch gab; empfand ich diese zwar als unangenehm. Aber danach war dann jeweils einfach immer alles vorbei und vergessen und ich verbrachte freudig den Rest des Tages zu Hause und/oder draußen beim Spielen.

Irgendwie nahm ich damals alles so hin, als musste es eben so sein. Tiefgreifende Gedanken machte ich mir damals darüber aber nicht. Ganz anders war dies dann aber später als Erwachsener, wo die Erinnerungen so oft wieder in mir hochkamen und mich regelmäßig psychisch zu Boden warfen, eigentlich bis zum heutigen Tag.

Ich weiß, dass nur Gott mich von diesen bösen und schlimmen Erinnerungen heilen kann und wird. Aber im Moment ist diese Zeit leider noch nicht herbeigekommen. Aus diesem Moloch solch drastischer Erinnerungen kommt man einfach nicht raus. Mir ist bewusst, dass mich diesbezüglich nur ein göttliches Wunder retten kann.

Ich hoffe, dass dieses Kreuz noch lange in der einen Ecke dieser Turnhalle verbleiben wird; quasi als eine Art 'Mahnmal' für den damaligen Schrecken, der mir damals angetan wurde; insbesondere von diesem strengen Horrorlehrer.

Evangelische Grundschule • ev-gs-badlangensalza.de

Die Betreuung am Nachmittag übernehmen 3 Erzieherinnen und ein Erzieher in der Stammgruppenzeit, Arbeitsgemeinschaften und einer Kinderfreizeit.

Da würde ich wohl heute als Kind schreiend davonlaufen, mir auch noch den freien Nachmittag rauben zu lassen von irgendwelchen betreuten 'Arbeitsgemeinschaften'.

Die Evangelische Grundschule ist eine Schule im Grünen. Am Fuße des Sülzenberges gelegen, haben wir die Möglichkeit, die heimische Tier- und Pflanzenwelt bei Exkursionen, Wandertagen und Unterrichtsgängen besser kennenzulernen. Diese nutzen wir regelmäßig über das ganze Jahr verteilt.

Eigentlich ist fast das gesamte Ufhoven eine wundervolle Idylle. Wirklich schade, dass nicht alle Kinder das Glück haben, in einer solch wunderschönen Umgebung aufzuwachsen mit einem Berglein voller idyllischer Wäldchen, einem Bach und einer kleinen Quelle.

UFO-Peter, Adler des Lichts mit immer wieder mal etwas gebrochenen Flügeln





Wir als neuapostolische Gotteskinder sind zwar ganz klar das Werk Gottes, zumindest sehen wir dies so. Trotzdem sind wir aber genauso eine christliche Kirche, wie beispielsweise die Evangelische Kirche; weswegen also trotzdem eigentlich alles für eine Aufnahme in die Ökumene spricht.

Im Gegensatz zu allen anderen Kirchen haben zwar nur wir echte Apostel Christi. Aber trotzdem sind deswegen die anderen Kirchen nicht irgendwie schlechter, als die Neuapostolische Kirche, als ob ihnen irgendwie was fehlte; nur nicht.

Zwar gibt es nur bei uns Neuapostolischen echte und wahre Heilige Abendmahle, bei denen die Sünden wirklich alle vergeben werden. Deswegen sind aber die Sakramente aller anderen Kirchen keinesfalls weniger heilig und segenbringend, als die der NAK.

Und wenn Jesus eines schönen Tages zurückkommen wird, wird er voraussichtlich zwar nur ausschließlich uns Neuapostolische entrücken zu sich und zu Gott, dem Vater. Dadurch werden aber alle anderen Kirchen keineswegs irgendwie benachteiligt werden, oder so.

Was spräche also dagegen, dass unsere schöne gar nicht sektiererische Neuapostolische Kirche ein ebenbürtiges Mitglied der Ökumene wird? Also, wir Neuapostolischen sehen da wirklich nicht den geringsten Grund, warum nicht auch wir uns völlig harmonisch einfügen könnten in diesen Kirchenverbund.

Der Lichtkrieger und Retter der geistlich etwas Verwirrten …





Wenn der Heilige Geist zufällig mal bei der neuapostolischen Kirchensekte vorbei käme (tut er aber nicht), machte er einen großen Bogen um sie. Nein, im Ernst! Ganz im Gegenteil! Der Heilige Geist ist sogar sehr intensiv in der NAK tätig, um sie möglichst auf den richtigen Weg zu führen.

Wer den Heiligen Geist hat, scheint diesen ja irgendwie nötig zu haben, sonst wäre dieser doch nicht in diese neuapostolischen Menschen gefahren, oder so ungefähr vielleicht (keine Ahnung). Jedenfalls kann es nicht schaden, den Heiligen Geist sozusagen zu 'haben'.

Letztlich kommt es aber nicht auf den Heiligen Geist an, denn dieses geistige und geistliche Wesen gibt sich stets die aller größte Mühe, die Menschen so bald wie möglich wieder zu Gott zurückzuführen. Es kommt nämlich nur darauf an, sich von diesem göttlichen Geist führen zu lassen.

Aber nach neuapostolischer Definition ist nur derjenige Gläubige fromm und ohne Sünde, der sich zum einen vom Heiligen Geist leiten lässt; und der zum Anderen im neuapostolischen Glauben der gleichnamigen Kirchensekte die absolute Treue hält auf Teufel komm raus.

Also, allein Gott zu dienen, reicht nicht. Und nur der neuapostolischen Kirchensekte dienen, reicht auch nicht. Für einen neuapostolischen Gottesknecht gehört es sich, dass er sowohl Gott, als auch dem "Werk des Herrn" die Treue hält ohne wenn und aber.

Oder man wird irgendwann gewahr, dass eine Kirche oder Sekte letztlich eigentlich nur Menschenwerk ist. Und dass demzufolge das Aufgehen in so einem sektiererischen und/oder kirchlichen System niemals ein Ersatz sein kann, Gott (tatsächlich) direkt und unmittelbar zu dienen und nur ihm allein.


Als ich vor Jahren das Experiment machte, dass einmal in der Woche Dienstag Punkt 18°° Uhr die geistige Welt von mir eingeladen war, durch mich zu den Menschen zu sprechen; hatte ich damals schon den Eindruck, dass es sozusagen eigentlich ganz gut 'funktioniert'.

Als diese besondere Stunde inmitten einer Grippe-Erkrankung mit Fieber und starkem Husten auf diesen Tag fiel (ich nahm keine Arzneimittel zu mir), dachte ich, dass ich diese Stunde wohl ausfallen lassen muss. Aber das Wunder geschah, dass ich genau zu dieser Stunde völlig symptomfrei war und diese Stunde (diesmal zum Thema 'rauchen') dann doch stattfand.

Botschaften im Namen der Wahrheit und des göttlichen Lichts an alle Gläubigen, Kirchlichen, Apostolischen beziehungsweise Neuapostolischen und alle anderen Kinder des Lichts • weltrettungsforum.w4f.eu

"So was" zu tun ist überhaupt nicht davon abhängig, ob man von einer Kirche ein Amt hat. In meinem Fall war es sogar bei mir, einem sozusagen vom "neuapostolischen Glauben abgefallenen ehemaligen Gotteskind", möglich, dies zu tun. Ich hatte aber schon nach einigen Wochen das Gefühl, es besser sein zu lassen.

Das wäre so, als wenn es in einer Familie spezielle festgelegte Zeiten und Orte gäbe, wo man zusammenkäme, um sich über alles ausführlich auszusprechen; als ob man sonst hierzu weder Zeit noch Gelegenheit hätte. Mit einem Fremden macht man aber normalerweise Termine aus, um miteinander zu reden.

Indem es aber feste Gottesdienstzeiten und -orte gibt, zeigt so eine Glaubensgemeinschaft, dass sie eigentlich von Gott dem Vater ziemlich entfremdet ist; dass sie es also so irgendwie nötig hat, sozusagen mit Gott (nur) jeweils zu bestimmten Zeiten zu kommunizieren (im Gebet).

Dies kam damals in den neuapostolischen Gottesdiensten nicht nur einmal durch, dass für uns Gotteskinder eigentlich immer Gottesdienst sein sollte. Und diese Diskrepanz wurde damals vor Jahrzehnten für mich immer deutlicher, dass die Amtsbrüder hinter dem Altar predigend aber sonst völlig anderen Agenden folgten.


Was ist das nur für ein seltsamer Typ? Der ist ja ganz anders, als wir. Der kann ja noch nicht mal Bocksprung. Und schwimmen hat er auch nicht gelernt, weil er wasserscheu ist. Ein solch unsportlicher Typ kann natürlich nicht versetzt werden, sondern wird in der Schule wohl oder übel eine sogenannte 'Ehrenrunde' machen müssen.

Mit dem kann man sich gar nicht richtig unterhalten, weil er geistig irgendwie auf einer ganz seltsamen Welle schwimmt. Mit dem wird einfach keiner richtig warm. Der lebt irgendwie in einer anderen Welt. So einen wünschen wir uns natürlich nicht in gehobener Stellung; sei es in Kirche, Politik, Vereinen oder sonst wo.

Und weil er so abgehoben und weltfremd ist, findet der natürlich auch keine Freunde. Da steht er dann eben halt immer so allein in den Schulpausen herum, weil er keinen Kontakt findet zu den anderen Schülern. Da muss er halt noch schwer an sich arbeiten, um endlich teamfähig zu werden.

Tatsächlich ist es aber so, dass Gott es manchen Menschen bereits in die Wiege gelegt hat, dass er später mal ein möglichst guter Führer sein soll und hierzu dann auch in der Lage sein wird. Das Problem ist nur, dass dieses Anderssein oftmals nicht akzeptiert wird von der Umgebung.

Und dann übernehmen halt andere Menschen die Führung in allen möglichen Positionen in Kirche und Welt, die hierfür eigentlich gar nicht so recht geeignet sind. Und dann wird geschimpft und protestiert, weil diese Obersten völlig unfähig sind für ihren Job.

Aber zum Glück gibt es ja den Heiligen Geist, Halleluja!

Da braucht beispielsweise ein Stammapostel oder ein Bezirksapostel einen Bischof nur zum Apostel befördern, wodurch dieser den Amtsgeist bekommt; und schon legt Gott schlagartig alles in diesen Menschen hinein, was dieser an Fähigkeiten braucht, um sein Amt zur vollsten Zufriedenheit Aller auszuführen.

Täuschen wir uns aber nicht! Gott legt da überhaupt nichts wie durch ein großes Wunder in diesen Menschen hinein; denn dies tut Gott bereits schon lange, bevor so ein Mensch überhaupt geboren wird. In der Regel werden dann aber genau diese Menschen von der Gesellschaft abgelehnt.

Anstatt dass beispielsweise in einer Kirche solche Brüder (oder Schwestern) ein Amt bekommen, die für dieses Amt tatsächlich von Gott dazu bestimmt sind; müssen dann halt solche Brüder (oder Schwestern) ein Amt übernehmen, die eigentlich für dieses nicht geeignet sind.

Weil leider diejenigen Menschen, die hierfür wirklich geeignet wären, durch die in ihrem Leben aufgrund ihrer persönlichen Andersartigkeit erfahrenen vielen Angriffe und Abwertungen psychisch und mental so gebrochen sind, dass sie nicht mehr in der Lage sind, ein Amt zu tragen; müssen dann halt solche ran, die hierfür eigentlich gar nicht geeignet sind.

Aber zum Glück gibt es ja den Heiligen Geist, der dann in den Gottesknecht mit aller Macht hineinfährt und ihn augenblicklich in einen so tollen Amtsbruder verwandelt; wo dann die ganze Gemeinde täglich auf Knien für diesen ach so großartigen und gewaltigen Segensträger dankt im Gebet (wenn man sich da nur nicht täuscht).

Und so erleiden dann diejenigen Menschen, die sonst wirklich geeignet wären, höhere Posten einzunehmen, in der Regel oft unbemerkt ein Schattendasein, das ihrer eigentlich überhaupt nicht würdig ist; da kann man leider überhaupt nichts machen, dies ist ganz klar unabwendbares Schicksal oder so …

Wer allen Ernstes glaubt, dass, egal welcher Bruder (oder welche Schwester) dann schon von Gott die entsprechenden Gaben bekommen wird, weil die neuapostolische Kirchensekte doch schließlich das Werk des Herrn ist, der ist in Wirklichkeit nur ein bedauernswerter abergläubischer Spinner.

Denn von allein kommt nichts im Leben; alles muss jeweils erkämpft und erstritten werden mit aller zur Verfügung stehender Macht und Fähigkeit. Und auch möglichst gute Amtsbrüder und -schwestern müssen erkämpft und erstritten werden, denn von allein kommt nur Versagen, Untergang und Tod.

Jesaja 42.3: "Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen."


Irgendwann kam dieser eine absolut alles entscheidende Moment, als es wirklich um Alles ging; nämlich die letzte, die allerletzte, die aller allerletzte von und vor Gott verfluchte Sportstunde in dieser Turnhalle oben im ersten Stock des Deutschen Hauses von Ufhoven:

Und dann kam sie schließlich, diese letzte Minute, die allerletzte, diese aller allerletzte Minute dieser vermaledeiten Sportstunde hoch oben im ersten Stock der Grundschule von Ufhoven, als im alles entscheidenden Korbball-Spiel die Sportlehrerin bekanntgab:

Dass, wer das nächste Tor macht, diese Mannschaft das Spiel gewonnen haben wird und dass dann diese letzte Sportstunde zu Ende sein wird. In genau diesem Moment gab es für mich absolut nichts Unwichtigeres in der Welt, als, wer dieses Spiel nun gewinnen wird.

Und dann ging mit einem Mal alles ganz schnell, als jemand ausgerechnet mir den Ball zuwarf; ihm schien es in diesem Moment genauso völlig egal gewesen zu sein, wer dieses Spiel gewinnen wird; sonst hätte er doch nicht ausgerechnet mir den Ball zugespielt.

In diesem Moment hatte ich nicht lange darüber nachgedacht, wie ich mich nun am geschicktesten erst mal an den Korb heran trippeln könnte, sondern ich warf den Ball einfach sofort auf den Korb – Treffer und Abpfiff durch die Sportlehrerin. Das ging aber schnell …

Was Egaleres, als diesen Abpfiff des Spieles, gab es nicht in dieser Situation. Weil dieser Abpfiff aber zugleich das Ende der letzten, allerletzten, aller allerletzten vermaledeiten Sportstunde war in genau dieser Turnhalle, war dieser zugleich aber auch das aller Wichtigste (für mich zumindest).

Und einmal hielt dieser allseits verhasste Sportlehrer eine Rede, dass es beim Bodenturnen auf das geringste Zehwackeln ankommt; dass es diesen nicht geben darf, da es sonst durch die Kampfrichter zu einer Abwertung kommt. Diese 'Erkenntnis' von ihm begleitete mich von da an durchs ganze Leben bis zum heutigen Tag.

Weil in der Welt der oberste Kampfrichter Gott ist, kommt es beim Bestehen von Prüfungen tatsächlich auf das aller geringste Zehwackeln an, dass es diesen eben möglichst nicht geben sollte, damit Gott nichts abwerten muss.

Wenn also Du liebe Seele Gott fragst, warum trotzdem alles immer schief läuft in Deinem Leben, obwohl Du doch jede Sünde meidest; so ist die Antwort Gottes immer dieselbe, dass nämlich dein kleiner Zeh gewackelt hat; und womöglich Dein kleiner Finger auch (mit dem Du gegebenenfalls auf andere zeigst).

Und als ich damals von der Armee zurückkam, durfte ich mir im Kirchenchor als Zweiter ein Lied aussuchen. Weil es mir aber völlig egal war, welches nun gesungen werden soll, entschied ich mich einfach für das Benachbarte aus der Chormappe – Volltreffer. Es war das Lied, das ich bleiben will im Hause des Herrn.

In dieser Situation war das für mich nun wirklich nicht schwer gewesen, einfach zur Nummer des zuvor gewünschten Liedes eins hinzuzurechnen …

Irgendwie scheint aber gerade dieses Lied "Der Herr ist mein Licht" beziehungsweise diese Textzeile dem damaligen Stammapostel i.R. Wilhelm Leber ganz besonders am Herzen gelegen haben, dass er es einmal sogar selbst dirigiert hatte:


Vielleicht rätselt die ehemalige Gemeinde Langensalza noch immer, ob ich mir dieses Lied damals gezielt ausgesucht hatte, oder ob ich einfach gleichgültig das Benachbarte gewählt hatte. Nun, es war ganz klar das Zweite, weil es eigentlich gar nicht anders sein konnte und sollte.

Indem ich einige Jahre später der NAK den Rücken kehrte, war ich auf diese Weise genau so im (tatsächlichen) Hause des Herrn geblieben. Ich wünschte, dass schon damals diese Kirchensekte eine ganz andere gewesen wäre; sodass es nicht erforderlich gewesen wäre, dieser Sekte den Rücken zu kehren.


Wenn Menschen was Widerwärtiges geschieht, sie beispielsweise in einer Sektenkirche permanent hinters Licht geführt werden, das Unlicht sie laufend belügt und zu Ungutem verführt; so geht dies auch nicht an denen so einfach vorüber, die dies bereits erkannt haben und sich befreien konnten von diesem bösen Geist.

Weil wir alle miteinander verbunden sind, leiden darunter aber auch alle anderen Menschen; vor allem aber die ehemaligen Neuapostolischen, weil sie die ganze Materie genau kennen und dadurch gut Bescheid wissen, wie man den noch geistlich Irregeleiteten am besten helfen könnte.

Wenn dann die ehemaligen Neuapostolischen sich helfend für die noch bei der NAK verbliebenen Seelen einsetzen, so geschieht dies nämlich nicht nur aus reiner Hilfsbereitschaft, sondern wegen diesem unsichtbaren Faden, der alle und alles miteinander verbindet.

Dieses unselige Gerenne in die mehrmalig je Woche stattfindenden sogenannten 'Gottesdienste', zur Chorübungsstunde am Montag Abend, andere Termine sowie der Wucherzehnt, um krampfhaft die teuren Immobilien zu halten, sind doch genau diese unnötigen schweren Lasten, von denen einst Jesus sprach.

Oder wie viele 'Gottesdienste' hatten einst Jesus Christus und die anderen Propheten gehalten? Dieses unselige Geschäftsmodell der neuapostolischen Kirchensekte soll, muss und wird sich allmählich immer mehr in Nichts auflösen.

Und bevor Gott die Neuapostolischen befreien können wird von allen Lasten, werden diese sich erst mal selbst befreien müssen von dieser Sektiererei, die sie zur Zeit noch selbst unterstützen mit all ihrem Einsatz; wobei den Kirchengebäuden mehr Wert beigemessen wird, als den Geschwistern.

Alles scheinheilige Theater wird früher oder später aufhören müssen, weil es so keinen längerfristigen Bestand haben kann unter all diesen prekären Umständen, unter denen die neuapostolischen 'Gotteskinder' immer noch ihr ziemlich jämmerliches sektiererisches Dasein fristen müssen.

Gott möchte nur, dass wir Ihm dienen; nicht aber, dass wir uns von einem System versklaven lassen, das den Namen Gottes missbrauchend behauptet, dass es das Werk Gottes wäre, wie diese Sünde die neuapostolische Kirchensekte permanent begeht.


Heute hatte ich zufällig von irgendwo her eine etwas traurig klingende Musik gehört, was 'zufällig' mit meinem derzeitigen Gemütszustand übereinstimmte; sodass ich dies als ein Zeichen von Gott ansah, dass es gut ist, etwas traurig zu sein; sodass ich dann auch im weiteren Verlauf auch ohne diese Musik dieses Gefühl in mir aufrecht erhielt.

Um zu Gott aufzusteigen, muss man bemüht sein, seine Gegenwart entsprechend wahrzunehmen. Fühlt man seine Anwesenheit, weiß man auch jeweils ganz genau, wie man sich diesen Empfindungen gegenüber verhalten sollte, um so Gott zu lieben. Denn einen anderen Weg zu Gott gibt es nicht; als zu versuchen, Gottes Nähe direkt zu fühlen und richtig darauf zu reagieren.

Grundsätzlich sollte man sich bewusst sein, dass nicht nur diese Zeit der (gegebenenfalls sündigen) Niedrigkeit irgendwann vorbei sein wird, indem wir zu Gott zurückgekehrt sein werden. Genauso wird dann aber irgendwann auch diese Zeit bei Gott wieder vorbei gehen, sodass wir uns dann erneut in die Niedrigkeit begeben werden.

In Gottes Universum ist weder Gottes Paradies besser oder schlechter als die Niedrigkeit, noch ist die Niedrigkeit besser oder schlechter als das Paradies Gottes. Trotzdem gehört aber zu einem glücklichen und erfüllten Dasein der allmähliche Wechsel von einer dieser Dimensionen zur jeweils anderen beziehungsweise nächsten unbedingt dazu.

Wir werden einst nicht deswegen darüber erfreut sein, endlich im Paradies Gottes angekommen zu sein, weil es dort angeblich grundsätzlich schöner und besser wäre, als in der Niedrigkeit; sondern weil die Zeit für einen Wechsel erfüllt war. Weil wir endlich satt geworden sind, die Niedrigkeit in all ihren Facetten zu erleben; freuen wir uns dann, endlich unseren Hunger nach dem göttlichen Paradies zu stillen.

Man sollte sich vielleicht am besten keine Gedanken darüber machen, dass einst Henoch, Eliah und Jesus gen Himmel gefahren waren, weil sie auf diese spektakuläre Weise entrückt wurden von dieser Daseinsweise als Mensch. Wenn dies irgendwann einen selbst betreffen sollte, wird es exakt der richtige Moment sein, wenn es geschehen wird.

Aufstieg zu Gott findet aber nicht nur in so einem Moment der Entrückung statt, sondern gegebenenfalls in jedem Moment der Existenz; also gegebenenfalls auch ohne eine solche 'Entrückung'. Tatsächlich ist nämlich jeder Moment des Aufstiegsprozesses eine Art 'Entrückung', auch wenn dieser gegebenenfalls (noch) nicht so spektakulär in Erscheinung tritt.


Wenn in Botschaften davon gesprochen wird, dass jeweils an bestimmten besonderen Tagen, beispielsweise am 12.12, besondere Schwingungen von oben auf uns einströmen, so ist dies aber nur die halbe Wahrheit; denn der Aufstiegsprozess ist nicht im Geringsten von solchen besonderen Tagen abhängig, sondern vollzieht sich immer gleich schnell.

Allerdings kann es sein, dass an solch besonderen Tagen gutartige Geister-, Gespenster- oder Engelserscheinungen im Gegensatz zu gewöhnlichen Tagen, gehäuft auftreten. Damit man nämlich so möglichst nicht an seinem körperlichen Gesundheitszustand zweifelt; schließlich könnten es stattdessen auch Halluzinationen sein.

Wenn aber solche außergewöhnlichen Erscheinungen an solch bestimmten Tagen auftreten; kann man sich schon denken, dass man es sich nicht irgendwie einbildet; sondern es sich sehr wahrscheinlich um real existierende außergewöhnliche Erscheinungen handelt, vor denen man keine Angst zu haben braucht.


"Treue zu Christus" war in der neuapostolischen Kirchensekte (angebliches "Werk des Herrn", ich glaub ’s ja nicht) die Losung zu 2018. Ich bin gespannt, welche die neue langweilige Parole zu 2019 sein wird; wobei ich allerdings keine besondere Kreativität erwarte innerhalb der üblichen neuapostolischen Floskelreiterei. Vielleicht in der Art (von mir erfunden):

Treue zu Gott; immer schön folgen; lasst uns dem Herrn dienen; selig und gläubig voran; nicht aufgeben im Glauben; vorwärts immer, rückwärts nimmer (ach nein, das war ja von Erich Honecker), Treu sein im Glauben; vorwärts schauen, aber niemals zurück; das Reich Christi kommt; lasst uns harren auf Jesus; Jesus, unsere Zuversicht; Treu unseren Vorangängern folgen; immer schön dem Ruf unseres Seelenbräutigams nach … und so weiter, und so fort.

Ich bin wirklich neugierig, was sich der Kirchenpräsident Schneider dieses Mal ausdenken wird; viel Fantasie braucht man dazu jedenfalls nicht, sich wieder mal eine neue mehr oder weniger hohle neuapostolische Floskel auszudenken. Es geht ja schließlich vor allem um den Erhalt der Kirchengebäude, wo natürlich der ordinäre Wucherzehnt unbedingt weiter fließen muss.

Es gehört wirklich nur ganz wenig Fantasie dazu, sich am besten gleich eine ganze Reihe solcher neuapostolischer Floskeln auszudenken. Als wenn der Liebe Gott schon seit Jahrzehnten die Seite hin zur Esoterik gewechselt hätte, so kommt mir das vor.

Ich weiß gar nicht, warum ich zu diesem Thema überhaupt noch was schreibe. Mit Mitte 20 musste ich für mich ganz allein die Entscheidung treffen, ob ich weiterhin neuapostolisch sein will.

Als ich die ersten Wochen die Gottesdienste fern blieb, war ich innerlich sogar noch einigermaßen überzeugt vom neuapostolischen Glauben. Allerdings hatte ich mir vor allem in diesen wenigen Wochen und Monaten wirklich gründlich Gedanken gemacht über die NAK.

Erst in dieser Zeit reifte für mich der Entschluss, der NAK endgültig den Rücken zu kehren, aus dieser Sektenkirche auszusteigen. Mit rauchenden Amtsbrüdern ("Lass die Brüder rauchen!", "In Maßen rauchen ist OK" und "Rauchen ist Sache des Arztes") als der Gemeinde übergeordneten Geistlichen, konnte und wollte ich nichts mehr zu tun haben.

Jedes Vertrauen meinerseits in die Amtsbrüder war damit völlig zerstört gewesen; auf solch einer Ebene der systematischen Verharmlosung von gefährlichen Süchten war es für mich völlig undenkbar, in so einer Gemeinschaft weiterhin zu verbleiben.

Ein Gemeindevorsteher, der Mitte der 1980er Jahre sagte, dass ich grübeln würde, auf der einen Seite. Und ich auf der anderen Seite, der es geradezu bezeichnend fand, dass ein Geistlicher mir Grübeln vorwarf; war nur eine Seite einer allmählich immer mehr eskalierenden Auseinandersetzung.

Im Gegensatz zu vielen anderen Neuapostolischen bin ich am Ende klug aus dieser Sektiererei hervorgekommen, habe mich einfach selbst aus dieser Sektenkirche befreit. In meinem Leben gab es kaum was, was wirklich so richtig war, als, anmutig aus der NAK endlich auszusteigen mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

Wenn ich da nur an den Gottesdienstleitenden denke, der allsonntäglich während des 'Gottesdienstes' beschwörend seine Hände ausbreitet über die Hostien, wobei er sagt, dass er hiermit Brot und Wein aussondert, wird mir schon fast schlecht bei solchem scheinheiligen Getue und Gemache.

Wo war ich da überhaupt hingeraten bei solch einem ziemlich absurden Ritual, wobei ich hierbei natürlich auch an die anderen Kirchen denke? Es gibt zumindest in meinem Leben nichts mehr auszusondern, und fertig. Gott schaut von oben bestimmt entsetzt auf solch absurde Aussonderungsrituale herab.

Von mir aus können die Neuapostolischen sich von ihren Brüdern mit beschwörender Geste so viel aussondern lassen, wie sie möchten. Für meinen Teil werde ich an solchen Satansmessen jedenfalls auch weiterhin nicht teilnehmen. Und dieses hässliche altmodische Gesänge allein ist schon bezeichnend (Ich glaub ’s ja nicht):


Den lieben 'Christen' zufolge soll Christus einst am Kreuz gestorben sein zur Vergebung der Sünden vieler sündiger Menschen. Für absolut alle Sünden, oder nur für die nicht absichtlich begangenen?

Wenn Jesus einst für unabsichtlich begangene Sünden gelitten hatte; wie war es dann aber möglich, dass Jesus selbst keine Sünden hatte? Wenn Sünde was ist, das Menschen automatisch durch ihr Menschsein haben, müsste Jesus selbst ja auch ein Sünder gewesen sein.

Wenn Sünde aber was ist, das Menschen nur dann tun, wenn sie absichtlich sündigen; bedarf es doch eigentlich keines am Kreuz verstorbenen Jesus. Denn wozu sollte man überhaupt Menschen von der Sünde erlösen, wenn sie selbst an dieser schuld sind?

Sie könnten sich doch schließlich einfach selbst von der Sünde befreien, indem sie einfach damit aufhören, absichtlich zu sündigen. Die neue vielleicht etwas verspätete Jahreslosung für 2019 lautet: "Reich in Christus"; im Gegensatz zur vorigen "Treue in Christus":


Und nächstes Jahr wird die Losung womöglich "Vorwärts mit Christus" lauten, übernächstes Jahr "Leben mit Christus", über-übernächstes Jahr "Warten auf Christus"; dann "Heilen mit Christus", "Kämpfen mit Christus", "Siegen mit Christus", Glauben in Christus und "Segnen mit Christus."

Dann geht die neuapostolische Floskelparade womöglich wieder von vorn los, oder so ungefähr … Nein, mit dem Heiligen Geist hat dieses Treiben sicher nicht viel zu tun, sondern eher mit so ziemlicher Unbelehrbarkeit und Starrsinnigkeit.

Wer so einem falschen theologischen Treiben hinter her läuft, ist eigentlich selbst schuld; dass er den Heiligen Geist eben nicht ausreichend in sich wirken lässt. Sonst müsste man doch schon längst bemerkt haben, dass Jesus eigentlich auch nur ein Prophet war, wie alle anderen vor und nach ihm.

Um aber dem Falschen nach jagend die heutigen Boten des Lichts in den Schatten einer künstlich zu Gott hochstilisierten Bibelfigur zu stellen und so die heutigen wahren Gottesboten entsprechend abzuwerten; versuchen die Kirchen, diese Konkurrenz irgendwie loszuwerden.


Das Christentum ist bei genauerer Betrachtung die reinste Blasphemie. Ein Gott, der angeblich über Jahrtausende hinweg auf den zukünftigen Erlöser Jesus Christus hingewiesen haben soll, dass die Menschen auf diesen warten sollen; ist keine Religion, sondern üble teuflische Antireligion.

Den Menschen zu prophezeien, dass in einigen Jahrtausenden mal ein Erlöser käme, dass man sich so lange noch gedulden müsse auf die Erlösung von den Sünden; wäre die reinste Veralberung gewesen, wenn man es richtig bedenkt.

Jahrtausende nach der Schöpfung muss die Welt ohne Gott auskommen. Dann wird Gott angeblich Fleisch für 30 Jahre. Und die nächsten 2000 Jahre ist Gott dann wieder verschwunden. Allen Ernstes sollen die Gläubigen der Kirche diesen Unsinn glauben.

Gott verhieß einst 1. Mose 3.14-15 zufolge nach dem Sündenfall Adams und Evas keinen Erlöser, sondern nur, dass der Same Evas der Schlange den Kopf zertreten wird. Damit war also keine Person und somit auch nicht Jesus Christus gemeint, auch weil dieser schließlich Jahrtausende später erst erschienen war und mit dem einstigen Sündenfall nichts zu tun hatte.

Aus dem Same Evas hat die Kirche theologisch falsch die Person Jesus Christus gemacht. Der Kampf zwischen dem von teuflischen Sekten verbreiteten Unlicht und dem wahren Licht Gottes wird so lange weiter gehen, bis das Licht das Unlicht besiegt haben wird. Und dann wird es endlich keinen theologischen Unsinn mehr geben, der die Menschen in die geistliche Irre führt.


Die liebebasierten und ermächtigenden religiösen Überzeugungen werden beibehalten, während die angstbasierten, kontrollierenden Konzepte langsam verworfen werden. Während des Übergangs in das Zeitalter der Erleuchtung werden die Religionen überleben, die bereit sind, ihre Philosophie zu erweitern, um die offenbarten, höheren Schöpferwahrheiten aufzunehmen.

Neue Zyklen des „Seins“ werden durch die Bereitschaft zur Veränderung eingeleitet, und diese Upgrades wurden so konzipiert, dass ihr sie allmählich mit Leichtigkeit und Anmut integrieren könnt. Für jene, die immun sind, wird es jedoch durch Chaos und Konflikte gehen. Vieles hängt von eurer Fähigkeit ab, anzuziehen, zu reagieren und zu absorbieren (oder abzulehnen), und dann die verfeinerten Energien zu übertragen, die als „höhere Wahrheit“ bekannt sind. […]

Meine geliebten Träger des Lichts, wir bitten euch, jede Prüfung und Herausforderung als eine Gelegenheit zu betrachten, veraltete Gedanken und Schwingungsmuster loszulassen, die nicht mehr eurem größeren Wohl dienen. Wir flehen euch an, eure Lebenserfahrungen durch die Filter eures Heiligen Herzens und Geistes zu betrachten, während ihr die Diamantstrahlpartikel des Lebens und Lichts hervorbringt und sie mit eurer Liebe durchdringt, bevor ihr sie in die Welt und zur Menschheit ausstrahlt.


Botschaft von Erzengel Michael: "Eure Fähigkeit zur Manifestation verbessern" (durch Ronna Herman) – Januar 2019 • erstkontakt.wordpress.com

Ein Fahrzeug, das von vorn gezogen und zugleich von hinten geschoben wird, erreicht so das Ziel am schnellsten. Genauso erreichen wir aber auch das Ziel der Seele und somit unser wahres Ziel dadurch am schnellsten; wenn wir uns nicht nur nach dem da oben (Gott) sehnen, sondern auch das da unten (Materie) verabscheuen.


Der neue Kurs der neuapostolischen Kirchensekte zu Christus beziehungsweise zum Christentum hin, ist damit mehr oder minder auch eine Abkehr vom althergebrachten Dogma, dass Gott sich in jeder Zeit jeweils neue Boten des Lichts sucht, um sein neues zur jeweiligen Zeit passendes Wort Gottes zu verkünden.

Was nutzte aber damals diese Erkenntnis, wenn man einfach die eigenen Amtsbrüder und die neuapostolischen Apostel als diese Gottesknechte ansah; tatsächlich aber eine etwaige Kirchenzugehörigkeit völlig bedeutungslos ist?

Und wenn man zudem die Bedeutung solcher (angeblicher) 'Gottesknechte' völlig überbewertet hatte, was zur Sektiererei führte. Der Prozess der Annäherung an die beiden großen Kirchen baut zwar Sektentum allmählich ab.

Zugleich wird dann aber theologisch völlig falsch die Bibelfigur Jesus Christus zu einem Gott neben Gott hochstilisiert ("Du sollst keinen Gott neben Gott haben"); und der Glaube an heute lebende Gottesboten zerstört und die Gläubigen der Bibel gegenüber hörig gemacht, was aber auch bedenklich ist.


Zu Gott kann man nur kommen, indem man sein gesamtes Verhalten so einrichtet, dass Gottes Wohlgefallen darauf ruhen kann. Wehe denen, die sich da dazwischen schieben mit der Behauptung, dass sie irgendwie im Auftrag Gottes stünden, um den Willen und das Wort Gottes an die Menschen weiterzugeben.

Indem man beispielsweise behauptet, dass gute und nützliche Werke allein nicht ausreichten, um zu Gott zu gelangen. Die Hölle hat ihr Maul weit aufgesperrt, um solche Sektierer zu verschlingen.

Zwar gibt es tatsächlich so was wie "Boten Gottes". Aber diese sind nicht unbedingt heilsnotwendig und können bestenfalls nur dabei behilflich sein, den Weg zu Gott zu finden. 5. Mose 30.11,14; Jeremia 3.16 und Jeremia 31.31-34:

Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht verborgen noch zu ferne […] Denn es ist das Wort gar nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

Und es soll geschehen, wenn ihr gewachsen seid und euer viel geworden sind im Lande, so soll man, spricht der HERR, zur selben Zeit nicht mehr sagen von der Bundeslade des HERRN, auch ihrer nicht mehr gedenken noch davon predigen noch nach ihr fragen, und sie wird nicht wieder gemacht werden.

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen. Nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, dass ich sie aus Ägypten führte; welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen musste, spricht der HERR.

Sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein.

Und wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: "Erkenne den HERRN!". Sondern sie sollen mich alle kennen, beide, klein und groß, spricht der HERR. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünden nimmermehr gedenken.


2. Mose 31.18 zufolge übergab Gott Moses die 10 Gebote auf den Steintafeln. In der Regel wird aber verschwiegen, dass 2. Mose 20 zufolge Gott zuvor dieselben 10 Gebote direkt zu Israel gesprochen hatte; somit also klargestellt wurde, dass Gott keinen Menschen als Übermittler braucht, um zu den Menschen zu sprechen.

Erst als sich 2. Mose 20.18-21 zufolge die Menschen fürchteten vor der Stimme Gottes, baten sie Gott, dass Er nicht direkt zu ihnen reden soll, sondern dies über Moses tun sollte. Aber verlogene Kirchensekten predigen den Menschen nur die Teile der Bibel, wo Gott jeweils einen menschlichen Übermittler benutzt.

Um dann ihre eigenen Leute als absolut heilsnotwendig den Menschen zu verkaufen. Dies ist schließlich schon im Leben so, dass Menschen, die auf dem Weg schon etwas weiter vorangeschritten sind als andere; deswegen nicht unbedingt die Einzigen sein müssen, die den Weg ans Ziel kennen.


In diesem neuapostolischen System eingebettet, ist man es gewohnt, die fast unweigerlich damit verbundenen Opfer zu bringen. Der Gottesdienstbesuch als Opfer? In der neuapostolischen Kirchensekte schon. In Sekten geht es eigentlich immer nur um Opfer.

Nebenbei ist mit dieser ganzen Teilhabe auch so ein gewisses Gefühl der Geborgenheit vorhanden. Nicht, dass man in der NAK wirklich geborgen wäre; aber zumindest scheinbar fühlt es sich schon etwas wie 'geborgen' an, alles hat da so seine ganz bestimmte Ordnung.

Unabhängig davon, ob einem dieses ganze Treiben wirklich gefällt; geht damit unwillkürlich auch so eine Art Gewohnheit einher. Eine Gewohnheit, die einem jedenfalls fehlt, wenn man schlagartig wegbliebe vom neuapostolischen System.

Das Ganze nennt sich zwar scheinheilig "Gemeinde Christi", hat aber tatsächlich mit einer wahren Gemeinde Christi so gut wie nichts zu tun. Wenn man dies aber früher oder später gewahr wird, dass da so Einiges nicht stimmt bei dieser Kirchensekte; bleibt letztlich nur der beherzte Ausstieg.

Der sich gegebenenfalls zwar ein wenig wie der Sprung ins kalte Wasser anfühlt, weil die bisherigen Gewohnheiten schlagartig nicht mehr gepflegt werden; und auch dieses Gefühl der Geborgenheit in der Gemeinde ebenfalls wegfällt. Man steht augenblicklich vor einem sich eiskalt anfühlenden Nichts.

Zumindest die ersten Wochen muss man sich erst mal innerlich völlig neu sortieren. Soll man sich in einer anderen Kirche aufnehmen lassen? Sollte man zurückkehren zur NAK? Falls nicht, wie kann man es in dieser mehr oder weniger prekären Situation überhaupt aushalten?

Ein Herdentier, das mit einem mal als Einzeltier ganz allein durch die Gegend läuft; muss sich erst mal innerlich völlig umkrempeln, um mit dieser neuen Situation überhaupt fertig zu werden. Da geht es erst mal nicht darum, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Da geht es nur darum, mit dem so plötzlich eingetretenen Verlust irgendwie fertig zu werden, diese völlig neue Situation überhaupt zu verkraften. Bis man nach einiger Zeit endlich so weit ist, innerlich wieder von vorn zu beginnen mit seinem Glauben und seiner Religiosität. Es geht wieder weiter, und dies eigentlich gar nicht mal so schlecht.

Mit der aus dem NAK-Ausstieg gewonnenen Zeit hat man nun die Möglichkeit, in seinem Leben zu neuen Ufern aufzubrechen und sich auch mal rückschauend zu verdeutlichen, dass dieses damalige System eigentlich keine wirkliche Geborgenheit bringen konnte, sondern sich bestenfalls nur etwas so anfühlte.

Vielleicht klammert man sich in seinem Inneren umso mehr an Gott, weil es nun nichts mehr im Außen gibt, das vorgibt, das Werk Gottes zu sein, an das man sich anklammern könnte. Man erkennt, nur Gott ist Gott und keine irgendwie geartete Kirche oder Kirchensekte.

Und dass man eigentlich erst jetzt wirklich zu einem Kind Gottes geworden ist; weil man ab jetzt wirklich Gott dient, anstatt so einem jämmerlichen sektiererischen Haufen hinterher zu rennen und diesem scheinheiligem System zu dienen.

Es wird einem immer bewusster, dass es keinen Zweck gehabt hätte, sich weiterhin von so einer Scheingemeinschaft einlullen zu lassen mit Scheingottesdiensten, nichtsnutzigen kirchlichen Sakramenten und diesem ganzen scheinreligiösen Getue und Gemache.

Mir war klar geworden, dass ich ab meinem NAK-Ausstieg endlich ein normales Leben führen kann. Nämlich ohne teuflische sektiererische Hörigkeit gegenüber Amtsbrüdern, deren Gros noch nicht mal wirklich echte Boten Gottes sind, sondern dies in der Regel nur vorgetäuscht wird.

Aber nicht unbedingt deswegen, weil sie keine echten Boten Gottes sind; sondern, weil es generell nicht der Wille Gottes ist, in sektiererischer Hörigkeit bestimmten Menschen zu verfallen; also völlig unabhängig davon, ob sie wahre Boten Gottes sind.

Seid von mir aus so reich in Christus, wie Ihr noch verbliebenen Neuapostolischen sein wollt! Euren Weg werde ich nie wieder gehen, weil es der falsche Weg ist; weil Sektiererei und solch fanatische Hörigkeit immer der falsche Weg ist.

"Wenn Friede mit Gott meine Seele durchzieht" – aber nur mit Gott allein und keiner Kirchensekte, in meinem Fall auch keiner 'normalen' Kirche. Das ist der wahre Frieden der Seele; weil nur dieser zu Gott führt, wo wir ja alle hin wollen; oder etwa nicht?

Krieger des Lichts und Rächer der geistlich Enterbten …